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Suchdol Nad Odrou: Hotels und Unterkünfte

Ein besonders konkreter Zugang zu Suchdol nad Odrou führt in das Museum der Mährischen Brüder: Es befindet sich in einer erhaltenen kleinen Bauernstelle des Kravařsko mit geschlossenem Innenhof, einem rechts gelegenen Wohngebäude und links gelegenen Wirtschaftsgebäuden. Dort können Besucher sehen, wie man im Kravařsko vor hundert Jahren wohnte und arbeitete.

File:Suchdol nad Odrou, Muzeum Moravských bratří - budova 02.jpg File:Suchdol nad Odrou, Muzeum Moravských bratří - budova 02.jpg Foto: Kamil Czaiński via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur

Das Museum der Mährischen Brüder behandelt das Exil von 280 Einwohnern aus Suchdol nad Odrou nach Herrnhut in Sachsen im 18. Jahrhundert, wo sie die Brüder-Unität erneuerten und in allen Teilen der Welt Missionssiedlungen gründeten. Die Western-Ausstellung ist Bohumil Kašpárek, genannt „Hospodář“, und der Geschichte des Tschechoslowakischen Pony Express gewidmet. Die militärhistorische Ausstellung befasst sich mit der Aufklärung von Flugzeugabstürzen in Nordmähren und Schlesien, insbesondere mit solchen aus der Luftschlacht vom 17. Dezember 1944.

Die Dreifaltigkeitskirche ist ein einschiffiger spät­renaissancezeitlicher Bau aus den Jahren 1605 bis 1614 mit einer barock geformten, kunstvoll wirkenden Turmhaube und einer doppelten Turmkugel. Die Evangelische Kirche wurde 1852 bis 1858 unter Senior Szepessy im Arkadenstil nach einem Entwurf des Wiener Architekten Förster errichtet. Ihre Innenausstattung mit Altar, Kanzel, Orgel und Taufbecken ist im ursprünglichen Stil erhalten. Das barocke katholische Pfarrhaus wurde 1730 nach einem Entwurf des Wiener Architekten J. L. Hildebrandt aus dem Jahr 1730 errichtet.

Geschichte und Tradition

Die Ausstellung zur Geschichte des Marktes im Stadtmuseum behandelt die Urgeschichte und erste Besiedlung der hiesigen Region, das Mittelalter und die Gründung von Suchdol nad Odrou sowie des Ortsteils Kletné, den Galeniterzabbau, das Richtergeschlecht Teltschik, die wirtschaftliche Entwicklung der ursprünglich landwirtschaftlich geprägten Gemeinde, den Eisenbahnbau, die industrielle Entwicklung und die Geschichte des Marktes bis 1945 einschließlich bedeutender Einheimischer.

Besuche im Stadtmuseum müssen vorab vereinbart werden und dauern etwa 60 Minuten. Die jährliche Fahrt des Tschechoslowakischen Pony Express gehört zur örtlichen Tradition von Suchdol nad Odrou.

Natur

Ein Teil des Katasters von Suchdol nad Odrou liegt im Landschaftsschutzgebiet Poodří; dort können bei etwas Vorsicht und Aufmerksamkeit einzigartige Pflanzengesellschaften und seltene Tierarten beobachtet werden.

Die Umgebung von Kletné eignet sich zur Erholung und für angenehme Spaziergänge; dabei können Besucher Überreste des früheren Erzbergbaus sehen und Ausblicke über das Tal des Mährischen Tors genießen.

Die Oder ist von Suchdol nad Odrou aus ganzjährig schiffbar. Der Lehrpfad „Krajinou povodní“ verläuft über Wiesen und unbefestigte Wege und kann zu Fuß oder mit dem Fahrrad, bei geeigneten Schneeverhältnissen auch mit Langlaufskiern, genutzt werden.

Verkehr

Suchdol nad Odrou ist ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt an der Hauptstrecke Přerov–Bohumín; von dort fahren Züge in fünf Richtungen.

Weitere Orte: Hladké Životice, Štramberk, Hostašovice, Spálov, Albrechtičky, Heřmanice U Oder, Bravantice, Závišice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Nový Jičín.

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