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Chuchelna: Hotels und Unterkünfte

Im Zentrum von Chuchelná befindet sich die Kapelle sv. Kříže mit der Familiengruft der Lichnovských in einem Park neben dem Dorfteich. Der anspruchsvoll gestaltete, romantisierende Zentralbau aus unverputztem Sichtziegelmauerwerk birgt in seiner Krypta drei restaurierte Sarkophage von Mitgliedern der fürstlichen Familie Lichnovských.

File:Chuchelná, nádraží (4).jpg File:Chuchelná, nádraží (4).jpg Foto: Palickap via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur

Gegen Ende des 17. Jahrhunderts wurde Chuchelná zum Zentrum eines großen Lichnovský-Guts. Das Schloss Zámek Lichnovských diente als Jagd- und Ausflugsresidenz. Das Mausoleum der Lichnovských wurde 1902 und 1903 von dem bekannten Opavaer Baumeister Julius Lundwall entworfen und errichtet.

Der Zámecký park ist heute 5,5 Hektar groß; seine heutige Gestalt entstand etwa in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Zur örtlichen Sakralgeschichte gehören außerdem zwei Kirchenphasen: Die ursprüngliche Kirche Povýšení sv. Kříže wurde 1921 und 1922 erbaut und während des Zweiten Weltkriegs zerstört. Die neue Kirche Povýšení sv. Kříže wurde von Jan Krömer entworfen und 1996 geweiht.

Museum

Das Muzeum Chuchelná verfügt über eine Dauerausstellung zum Zweiten Weltkrieg von 1938 bis 1945. Die militärhistorische Ausstellung entstand aus der mehrjährigen Arbeit von Mitgliedern eines historisch-landeskundlichen Vereins, die sich mit der Kriegsgeschichte der Region befassen.

Zum Muzeum Chuchelná gehört ein begehbarer Luftschutzbunker; außerdem sind militärische Uniformen ausgestellt. Besucher können dort das Bewachen eines Grenzübergangs ausprobieren. Das Museum bietet Führungen nach vorheriger Vereinbarung an.

Natur

Der Chuchelenský les ist in der naturwissenschaftlichen Literatur bekannt, insbesondere bei Geologen, die sich mit dem Quartär befassen, und bei Botanikern. In diesem Wald kommen montane und submontane Pflanzenelemente vor, darunter sedmikvítek evropský, žebrovice různolistá, samorostlík klasnatý, kýchavice zelenokvětá und věsenka nachová.

Wege

Die tiefen Wälder rund um Chuchelná laden zum Wandern und Radfahren auf den regionalen Radwegen ein. Der Grenzübergang Chuchelná–Krzanowice ermöglicht eine Verbindung nach Polen für den kleinen Grenzverkehr. Die 12,5 km lange Radroute 6096 führt vom Grenzübergang Krzanowice / Chuchelná über Bohuslavice und Kozmice und schließt vor dem Hlučíner See an die Radroute 55 an.

Weitere Ortsseiten: Děhylov, Vítkov, Štěpánkovice, Hnevosice, Otice, Staré Těchanovice, Dolní Životice, Zlatníky

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Opava.

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