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Sudice: Hotels und Unterkünfte

Sudice liegt in der sanft hügeligen Agrarlandschaft der Hlučínská pahorkatina und fällt zum Tal des Oldřišovský potok ab. Die Höhenlage des Ortes beträgt 238 bis 255 Meter über dem Meeresspiegel.

File:Rohov, zastávka restaurace, směr Sudice.jpg File:Rohov, zastávka restaurace, směr Sudice.jpg Foto: Palickap via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur und Geschichte

Der Komplex der Kirche des heiligen Johannes des Täufers in Sudice wurde 1990 zum Kulturdenkmal erklärt. Die Basilika des heiligen Johannes des Täufers ist eine pseudogotische, dreischiffige Basilika mit Querschiff, die 1904 bis 1906 aus roten Ziegeln und Stein errichtet wurde. In Sudice steht außerdem eine 1909 geweihte evangelische und orthodoxe Kirche. Sie wurde ursprünglich als evangelische Begräbniskapelle errichtet; heute werden dort Gottesdienste beider Konfessionen gefeiert.

Außerhalb von Sudice steht an der Straße zur tschechisch-polnischen Grenze das 1960 errichtete Denkmal der tschechoslowakischen Panzerbesatzungen. Sudice war am 28. März 1945 die erste befreite Gemeinde im Bezirk Opava.

Feste und lokale Traditionen

Der jährlich am Festtag des heiligen Johannes des Täufers stattfindende Sudický odpust ist ein zweitägiges Fest zu Ehren des Schutzpatrons der Gemeinde Sudice. Zum Programm gehören am Samstag Musik und ein Feuerwerk. Außerdem werden reichhaltige Erfrischungen mit zahlreichen hausgemachten Spezialitäten angeboten.

Natur und Wege

Durch Sudice fließt der Bach Bílá voda. Die Radroute 6055 führt von Třebom über Sudice, Rohov und Strahovice durch den Chuchelenský les in Richtung Albertovec und weiter nach Kravaře. Die 8,0 Kilometer lange Radroute 6153 führt vom Grenzübergang Kietrz/Třebom über Třebom, wo sie an die Radroute 6055 nach Sudice anschließt, und weiter zum Grenzübergang in Richtung Racibórz.

Die blau markierte Wanderroute von Sudice nach Hlučín führt über Rohov und Strahovice nach Chuchelná, durch den Chuchelna- und Bělá-Wald und weiter an Resten der Grenzbefestigung vorbei zu einer rekonstruierten und öffentlich zugänglichen Festung im Areal der tschechoslowakischen Befestigungsanlagen.

Verkehr und Grenzübergang

Busverbindungen verbinden Sudice mit Opava und Ostrava. Die Bauarbeiten am Straßengrenzübergang Sudice–Pietraszyn zwischen Polen und Tschechien wurden am 14. Oktober 1993 abgeschlossen.

Weitere Orte

Čermná Ve Slezsku, Staré Těchanovice, Štítina, Hať, Dobroslavice, Těškovice, Ludgeřovice, Sosnová

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Opava.

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