Chotýšany: Schloss, Kirche und Neuer Teich
Chotýšanys Wahrzeichen ist die Kirche St. Havel; die frühesten schriftlichen Erwähnungen stammen aus dem Jahr 1350. Sie ist einschiffig und besitzt einen Westturm, während ihre heutige Gestalt auf einen Umbau im Jahr 1884 zurückgeht.
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Foto: The photonaut via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Kultur
Der Schlosskomplex liegt im nördlichen Teil der Gemeinde westlich der Kirche St. Havel. Zum denkmalgeschützten Schlosskomplex gehören das Schloss, zwei Getreidespeicher, ein Stall, ein Wirtschaftsgebäude, eine Festung, die Einfriedungsmauern, ein Schlosspark, ein Garten und eine Statue des heiligen Johannes von Nepomuk; der Schlosspark gehört zu den geschützten Bestandteilen des Schlosskomplexes. Das Schloss besitzt einen barocken Südflügel aus der Zeit vor der Mitte des 18. Jahrhunderts und einen neugotischen Nordflügel aus der Zeit vor 1841.
Die ehemalige Festung Chotýšany besaß einen isolierten Wohnbau aus dem späten 13. oder frühen 14. Jahrhundert und liegt im Areal des ehemaligen Wirtschaftshofs unmittelbar neben dem Schloss. Nach dem Ende ihrer Wohnfunktion wurde sie zunächst zu einer Brauerei und später zu einer Brennerei umgebaut. Zu den erhaltenen Resten gehören das Erdgeschoss eines rechteckigen, turmartigen Wohnbaus und ein Teil einer gebogenen Wehrmauer.
Auf dem Dorfplatz steht das Steinkreuz, das am 28. September 1881 errichtet, 1928 neben das Kriegerdenkmal versetzt wurde und dort bis heute steht. Eine der Jungfrau von Lourdes geweihte Kapelle wurde dort 1933 errichtet und am 13. August 1933 geweiht.
Das Bildstock-Heiligtum bei der Straße zur Mühle „U Váňů“ steht an der Straße von Chotýšany an der Weggabelung zu der Siedlung Onšovice und zur ehemaligen Mühle „U Váňů“. In Chotýšany steht außerdem ein pfeilerförmiges Boží muka, ein religiöses Kleindenkmal.
Das gusseiserne Kreuz, ursprünglich „Kuthanův křížek“ genannt, befand sich an einer Wegkreuzung beim Teich „Císař“; heute trägt das etwa 1990 auf einem Steinsockel zwischen zwei Linden aufgestellte Kreuz diese Bezeichnung.
Ivana Syslová stellt überwiegend gedrehte, glasierte und gebrannte Gebrauchskeramik her. Ihre Keramik ist überwiegend weiß, blau oder grün glasiert und wird durch eingeritzte Muster oder kleine Punkte verziert. Auf Keramikmärkten, Jahrmärkten oder Bauernmärkten in der Umgebung kann man ihre Arbeiten kennenlernen. Der Verein der Freunde von Chotýšany ist mit den Chotýšaner Festen, Musikabenden und Theateraufführungen verbunden.
Im benachbarten Katastergebiet in Richtung Benešov, etwa 3 km von Chotýšany entfernt, liegt Schloss Jemniště mit Schloss- und Parkführungen, sommerlichen Theateraufführungen für Kinder sowie Konzerten im Advent.
Wasser und Landschaft
Der Neue Teich von Chotýšany, früher „Židák“ genannt, wird zum Sportangeln genutzt. Um den Neuen Teich von Chotýšany entstand ein kleiner Park mit Zierbäumen und Ziersträuchern.
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