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Vraný: Hotels und Unterkünfte

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Vraný liegt in einem Tal, durch das zwei Arme des Vranský potok fließen. Im Ort und in seinem Umfeld verbinden sich Zeugnisse der Ortsgeschichte mit sakralen Bauten, einem erhaltenen Stadttor und einem Museum.

Kultur und Ortsgeschichte

Das Památník městyse Vraný umfasst einen Raum, der dem Leben und Werk von Svatopluk Čech gewidmet ist, sowie einen Raum, der dem Leben und Werk von Jaroslav Věšín gewidmet ist. Außerdem beherbergt das Památník ein Museum mit Dokumenten und Archivmaterialien zu Vraný. Es öffnet nach Bedarf und bei entsprechendem Interesse für Besucher, Touristen sowie Schulen und Kindergärten aus der Umgebung.

Zur örtlichen Geschichte gehört auch die Schule: Sie verfügt über eine seit 350 Jahren ununterbrochene Schultradition und zählt zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten von Vraný. Vor dem Schloss steht ein Denkmal für Svatopluk Čech. Auf dem Platz von Vraný befindet sich die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk, die bereits 1727 erwähnt wird. Vor dem Pfarrhaus steht eine Marienstatue, die als barocke bildhauerische Arbeit gilt; in der Nähe des Rathauses steht außerdem eine Statue des heiligen Wenzel.

Schloss, Kirchen und Kapellen

Das Schloss Vraný wurde 1785–1794 vom Metropolitankapitel bei St. Veit in Prag als dreiflügeliger Rokoko-Sitz mit Mansarddach errichtet. Derzeit beherbergt es eine soziale Betreuungseinrichtung; der Zugang ist eingeschränkt. Am westlichen Rand von Vraný steht auf erhöhtem Gelände die barocke Kirche Narození sv. Jana Křtitele aus dem 18. Jahrhundert. Die heutige Kirche sv. Jana Křtitele stammt aus den Jahren 1751–1761, während eine Kirche an diesem Ort bereits seit 1352 erwähnt wird.

Die Kapelle sv. Rosálie wurde 1812 an der Stelle eines älteren Kreuzes errichtet. Die Kapelle Nejsvětější Trojice ist eine spätbarocke Nischenkapelle und wurde wahrscheinlich 1813 errichtet.

Stadttor und Denkmal

Die Slánská brána ist eines der wenigen erhaltenen Beispiele für ein kulissenartiges Stadttor mit seitlichem Fußgängerdurchgang. Sie ist das erhaltene östliche Tor des früheren Vranýer Torsystems; ihre Renaissancegestalt wurde barock überarbeitet und 2004 rekonstruiert. Für Besucher ist die Slánská brána frei zugänglich.

Im Umfeld von Vraný steht zwischen Vraný und Peruc ein Militärdenkmal, ungefähr an der Stelle einer alliierten Truppenschau vom 19. August 1813.

Landschaft und Natur

Der Mischwald Obora im Umfeld von Vraný wird häufig von Pilzsammlern besucht.

Geografische Einordnung

Die Straße II/239 durchquert Vraný in Ost-West-Richtung; eine Straße III. Klasse verläuft in Nord-Süd-Richtung durch den Ort. Die Bahnstation Vrbičany liegt 2,5 km südwestlich von Vraný an der Strecke 110 zwischen Kralupy nad Vltavou und Louny. Vraný liegt außerhalb des Netzes markierter Wanderwege.

Weitere Ortsseiten: Neuměřice, Drnek, Hřebeč, Hostouň, Bílichov, Zájezd, Uhy, Pletený Újezd.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kladno.

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