Žehušice: Weißhirschherde und Schlossgeschichte
In der Žehušická obora wird seit mehr als 150 Jahren eine der wenigen Weißhirschherden der Welt gehalten; ihr Bestand liegt bei etwa 130 Tieren.
Bei einem Hotelaufenthalt in Žehušice stehen Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen neben den Natur- und Kulturthemen. Diese Angaben gehören zur persönlichen Reiseplanung und bilden einen eigenen Entscheidungspunkt, während die beschriebenen Orte nach ihren jeweiligen Merkmalen betrachtet werden.
Natur
Die Žehušická obora besteht in ihrer heutigen Form seit 1867, umfasst 270 Hektar und liegt zwischen Žehušice und Bojmany. Damit gehören zur Naturkulisse sowohl der langjährig gehaltene Tierbestand als auch eine klar abgegrenzte Fläche zwischen zwei Orten.
Der Schlosspark von Žehušice enthält seltene Gehölze und gilt als dendrologische Lokalität. Der ehemalige Damm des Teichs Kravinec bildet den wichtigsten Rundweg durch die Žehušická obora. Tierbestand, Gehölze und Wegführung stehen damit als unterschiedliche Natur- und Landschaftsaspekte nebeneinander.
Kultur und Geschichte
Die Kirche St. Markus, tschechisch Kostel sv. Marka, in Žehušice ist ein spätbarocker Bau aus dem Jahr 1760.
Der Alte Schlossbau Starý zámek bewahrt den Kern einer gotischen Festung, die im 16. Jahrhundert umgebaut wurde. An den Fassaden sind Reste von Sgraffiti sowie ein gotisches Tor, ein Renaissanceportal und Renaissance-Fenstergewände erhalten.
Starý zámek in Žehušice gilt als Geburtsort des Hornvirtuosen Jan Václav Stich, der in Italien unter dem Namen Giovanni Punto bekannt wurde.
Das Schloss Žehušice wurde 1679 von Francesco Carati im Barockstil erbaut und 1826 von Graf Josef Matyáš Thun im Empirestil umgestaltet.
Zum historischen Baubestand gehört auch das Brauereigebäude von Žehušice: Es wurde Ende des 17. Jahrhunderts errichtet und mit einer barocken Außenansicht versehen.
Die Gutsspeicheranlage von Žehušice wird als ältester Renaissance-Turmspeicher im Bezirk mit schießschartenartigen Fenstern bezeichnet.
Die Baugeschichte verteilt sich damit auf mehrere Epochen und Gebäudetypen: Der gotische Festungskern, Renaissanceelemente, barocke Formen und die spätere Empiregestaltung gehören zu verschiedenen Teilen der Ortsgeschichte. Starý zámek, Schloss Žehušice, Schlosspark, Brauereigebäude und Gutsspeicheranlage sind dabei jeweils eigene historische Bestandteile.
Die Besuchsregelungen unterscheiden sich bei den genannten Anlagen: Das Schloss Žehušice ist derzeit nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, und der Schlosspark von Žehušice ist ebenfalls nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Markus kann während der regulären Gottesdienste besucht werden. Für die zeitliche Planung eines Ortsbesuchs ist dieser Unterschied zwischen nicht zugänglichen Anlagen und dem Gottesdienstbesuch maßgeblich.
Weitere Ortsseiten: Černíny, Sudějov, Čestín, Zhor, Semtěš, Ledečko, Vidice, Drobovice.
Veranstaltungen
Jedes Jahr im Juni findet in Žehušice das dem Hornvirtuosen Jan Václav Stich gewidmete Musikfestival „Slavnost lesního rohu“ statt. Der Veranstaltungsname verweist dabei auf das Instrument, mit dem Stich als Musiker verbunden ist.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kutná Hora.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com