Hořany: Hotels und Unterkünfte
Hořany liegt auf einem sanften, lang gestreckten Hügel oberhalb der Elbniederung und hat seinen landwirtschaftlichen Charakter bis heute bewahrt. Wälder gibt es in Hořany nicht; die Umgebung wird überwiegend landwirtschaftlich genutzt, und auf dem größten Teil des Gemeindegebiets liegen sehr hochwertige Böden.
Geschichte
Archäologische Funde belegen, dass Hořany bereits 5500 v. Chr. besiedelt war. Zu den neolithischen Funden in Hořany gehören kleine Steinwerkzeuge und Tongefäße der Linearbandkeramikkultur.
Baukultur
Hořany ist ein gut erhaltenes Beispiel einer mittelböhmischen, planmäßig angelegten Siedlung aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. In Hořany wurde ein Schutzgebiet für das kulturelle Erbe ausgewiesen. Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert führte die Fernstraße Lipská durch Hořany und verband Leipzig mit Wien.
Im südlichen Teil von Hořany steht in der Mitte des Dorfplatzes die Kapelle der Jungfrau Maria. Sie wurde 1896 an der Stelle eines älteren Glockenturms errichtet. In der Kapelle wird ein Gemälde der Jungfrau Maria aus dem Jahr 1852 von Wolfgang Siedl aufbewahrt, das im unteren Teil einen Blick auf Hořany in der Mitte des 19. Jahrhunderts zeigt.
Hořanys Haus Nr. 11 ist ein ländliches Eckhaus aus den 1930er Jahren mit starkem kubistischem Einfluss. Seine Gestaltung als städtischer Haustyp ist für das tschechische Land ungewöhnlich.
Wege und Termine
Durch Hořany führt eine Radroute. In Hořany findet ein gemischtes Volleyballturnier statt. Für den 11. Juli 2026 war die 65. Ausgabe des Volleyballturniers Hořany angekündigt.
Weitere Orte
Weitere Orte: Nimburg, Poušť, Velenice, Chrást, Sloveč, Třebestovice, Jíkev, Rozdalovice.
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