Kovanice: Hotels und Unterkünfte
Kovanice verbindet konkrete Zeugnisse der Ortsgeschichte mit Wegen am Elbufer. Rund um Kirche, Friedhof und Schloss zeigt sich der Ort in unterschiedlichen historischen und landschaftlichen Facetten.
Kultur und Geschichte
An der Kirche St. Wenzel steht eine lebensgroße Sandsteinstatue des heiligen Johannes von Nepomuk. Sie befindet sich etwa 15 Meter nordwestlich von der Umfassungsmauer des Friedhofsareals; in ihren Sockel ist das Datum 1728 eingemeißelt. Die Statue gehört zu einer Gruppe von Steinskulpturen aus dem 18. Jahrhundert, die in der Werkstatt von Josef Jiří Jelínek in Kosmonosy entstand.
Der jüdische Friedhof in Kovanice wurde 1830 als Begräbnisstätte für die jüdischen Gemeinden von Kovanice, Nymburk, Poděbrady und Křinec angelegt. Er umfasst 1.457 Quadratmeter; dort stehen in regelmäßigen Reihen 282 Grabsteine. Am Eingang erinnert eine Gedenktafel an die Opfer des Holocaust. Der Friedhof ist verschlossen; der Schlüssel ist beim Gemeindeamt Kovanice erhältlich.
Die Kirche St. Wenzel enthält ein Gemälde des heiligen Wenzel von V. Kramolín aus der Zeit um 1770.
Das Schloss in Kovanice ist ein kleines Schloss am Fluss Elbe. Es steht zusammen mit der Umfassungsmauer und dem Tor des ehemaligen Parks sowie dem abgegrenzten Grundstück unter Schutz. Das Kriegerdenkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs wird auf der offiziellen Website der Gemeinde Kovanice unter den Sehenswürdigkeiten geführt.
Natur und Wege
Der nach Kovanice führende Radweg verläuft am linken Ufer der Elbe und größtenteils in unmittelbarer Flussnähe. Der nach Kovanice führende ausgebaute Weg ist für Fußgänger und Radfahrer angelegt.
Weitere Ortsseiten
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