Stará Lysá: Hotels und Unterkünfte
Stará Lysá liegt im mittleren Polabí in einer leicht welligen Landschaft nahe dem Zusammenfluss von Labe und Jizera. Das Gebiet verbindet ausgedehnte Kiefern- und Mischwälder mit überwiegend landwirtschaftlich genutzten Flächen und gibt dem Ort einen klaren landschaftlichen Rahmen.
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Foto: Zdeněk Fiedler , edited by Pavel Hrdlička ( Packa ) via Wikimedia Commons, CC BY 3.0
Landschaft
Hrabanovská černava ist der flächenmäßig größte erhaltene Komplex artenreicher Sumpfwiesen im Polabí und wird in Tschechien als „černavy“ bezeichnet. Zu den kulturhistorischen Wahrzeichen von Stará Lysá zählt außerdem eine etwa 700 Jahre alte Gedenklinde. Neben ihr steht ein steinernes Kreuz aus dem Jahr 1840. Sechs kleinblättrige Linden bei der Kapelle des heiligen Johannes des Täufers gehören ebenfalls zu den Gedenkbäumen von Stará Lysá.
Geschichte und Baukultur
Die ältesten schriftlichen Belege für Stará Lysá stammen aus dem 11. Jahrhundert. Im Jahr 1013 wurde Fürst Jaromír am herzoglichen Hof in Stará Lysá von Fürst Oldřich gefangen gehalten. Der älteste Markt von Lysá ist in Stará Lysá für das Jahr 1293 als „antiqum forum Lyssa“ belegt. Archäologische Funde von Teeröfen aus dem 15. Jahrhundert sind in der Lokalität „Za pecí“ in Stará Lysá belegt.
Mehrere Sakral- und Kleindenkmale prägen die örtliche Baukultur. Die geschützte barocke Kapelle des heiligen Symeon in Čihadla, das zu Stará Lysá gehört, ist ein ursprünglicher Sakralbau mit bedeutender ästhetischer und landschaftsprägender Funktion. Die Kapelle des heiligen Johannes des Täufers ist ein geschützter spätbarocker Sakralbau aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. An einer Wegkreuzung in Stará Lysá steht zudem ein Glockenturm, der als volkstümlicher Bau aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts einzuordnen ist.
Nach 1715 wurde auf einem bewaldeten Höhenrücken etwa 2 km nördlich von Stará Lysá durch Graf F. A. Špork das Jagdschlösschen Bon Repos mit der Einsiedelei des heiligen Hieronymus gegründet. Örtliche Vereine tragen in Stará Lysá zu kulturellen Veranstaltungen und zur Pflege von Volkstraditionen wie Bällen, Wallfahrten und Kirchweihfesten bei.
Verkehr und Wege
Das Gemeindegebiet von Stará Lysá ist von wenig befahrenen Straßen durchzogen, die sich auch für den Radverkehr eignen. Stará Lysá ist nicht direkt an den Schienenverkehr angeschlossen; genutzt wird der Bahnhof in Lysá nad Labem.
Weitere Orte
Weitere Orte im selben übergeordneten Gebiet sind Dvory, Starý Vestec, Kamenné Zboží, Sloveč, Záhornice, Senice, Dymokury und Písty.
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