Kostelni Hlavno: Hotels und Unterkünfte
Der Aussichtsturm Kostelní Hlavno ist ein elf Meter hoher ehemaliger militärischer Wachturm, der 2011 von der Slánská hora bei Slaný dorthin versetzt wurde. Von ihm reicht der Ausblick auf Kokořínsko, das Prager Umland, Říp und das Böhmische Mittelgebirge. Der Turm ist nicht frei zugänglich; der Aufstieg ist nur mit einem geschulten Führer möglich.
Kultur und Geschichte
Die heutige Kirche St. Peter in Ketten wird seit 1339 erwähnt und wurde am 8. November 1807 geweiht. Zur Geschichte des Ortes gehört außerdem die ehemalige Festung Kostelní Hlavno, die an zwei wichtigen historischen Handelswegen entstand. Im Garten des Hauses Nr. 11 wurden archäologische Überreste dieser ehemaligen Festung entdeckt, darunter gemauerte Fundamente.
Das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs in Kostelní Hlavno wurde am 10. Juni 1923 enthüllt. Es ist ein Werk des Bildhauers Emanuel Zentner und wurde in Brandýs nad Labem geschaffen. Mit der Nischenkapelle an der Straße nach Hlavenec verbindet die Gemeindegeschichte die Überlieferung, dass dort ein Anführer aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges bestattet sein soll.
Radverbindungen
Durch Kostelní Hlavno verläuft die Radwanderroute Nr. 8156. Die lokale Verbindungsstrecke Nr. 8156 verbindet Hlavenec, Kostelní Hlavno, Mečeříž, Slivínko und Dolní Slivno. Sie zweigt von der überörtlich bedeutsamen Radroute Nr. 0039 ab, die von Podbrahy über Hlavenec, Lhota und Křenek führt.
Weitere Orte
Weitere Ortsseiten: Mnichovice U Říčan, Předboj, Hlavenec, Jirny, Měšice, Úvaly, Nupaky, Zapy.
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