Pchery: Hotels und Unterkünfte
Pchery liegt in einer historisch lange besiedelten ländlichen Landschaft, die durch intensive Landwirtschaft und industrielle Aktivitäten, insbesondere den Kohlebergbau, geprägt wurde. Archäologische Funde weisen auf eine kontinuierliche Besiedlung des Katastralgebiets von Pchery von der Jungsteinzeit bis in die historische Zeit hin.
Kultur und Geschichte
Die Pfarrkirche St. Stephan wird in Pchery seit 1354 erwähnt. Die am Nordhang oberhalb von Pchery stehende, gemauerte Kirche wurde zu einem dreischiffigen Bau mit fünfseitigem Presbyterium und rechteckiger Sakristei erweitert und 1709 barock umgestaltet. Der Glockenturm von Pchery hat eine barocke Gestalt aus dem frühen 18. Jahrhundert, wurde 1932 restauriert, steht an prominenter Stelle am Hang und bildet ein markantes ästhetisches Element der Gemeinde.
Weitere bauliche Spuren reichen vom Festungstorso bis zur Bauernhofanlage Nr. 7. Das Festungstorso in Pchery ist ein fragmentarisch erhaltenes zweigeschossiges Steingebäude mit spätgotisch gearbeiteten Tür- und Fenstergewänden. Die Gebäude der Bauernhofanlage Nr. 7 stammen aus dem frühen 19. Jahrhundert und sind um einen rechteckigen Innenhof angeordnet.
Auch die industrielle Vergangenheit ist räumlich und zeitlich klar greifbar: Das Steinkohlebergwerk Theodor in Pchery wurde zwischen 1897 und 1902 errichtet und bis 1935 betrieben. Das ehemalige Kraftwerk Theodor ist ein architektonisch qualitätsvoller Industriebau aus dem Jahr 1899.
Erreichbarkeit
Pchery ist ausschließlich über Straßen erreichbar und gilt aufgrund der Nähe zur D7 (I/7) als gut erreichbar. Busverbindungen führen von Prag und Kladno über Pchery überwiegend weiter in Richtung Slaný.
Weitere Ortsseiten: Lány U Rakovníka, Hostouň, Pozdeň, Kamenný Most, Unhost, Jarpice, Neuměřice, Žižice
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