Tuřice: Hotels und Unterkünfte
Die Geschichte von Tuřice reicht bis ins Mittelalter zurück: Bei der Siedlung stand eine Festung; bereits 1194 ist sie durch Zbraslav von Tuřice („Zbraslaus de Turic“) belegt. Im Erbschaftsverzeichnis von 1469 wird die Festung bereits als verlassen erwähnt. Ihr ehemaliger Standort lag in der Flur „Na poustkách“ und wurde beim Bau der Autobahn in Richtung Prag endgültig zerstört.
Kultur
Zur örtlichen Tradition gehört die traditionelle Osterprozession mit Ratschen. Sie ersetzt das Läuten der Kirchenglocken und verwendet hölzerne Rasselinstrumente, darunter fahrbare Ratschenkarren. Auch die Straßenbrücke von Tuřice über die Jizera hat eine eigene Geschichte: Sie wurde 1924 gebaut. In unmittelbarer Nähe von Tuřice und Sobětuchy befindet sich in Hlavenec ein Braun-Jagddenkmal für Karl VI., das 1725 von Graf Špork errichtet wurde.
Unterwegs
Die Greenway Jizera verläuft entlang der Jizera und eignet sich für Radfahrer, Fußwanderer und Familien. Durch die malerische Landschaft und durch Tuřice führt außerdem ein Radweg von Prag in Richtung Liberec.
Wasser
Der Abschnitt der Jizera bei Tuřice ist für Kanus und Kajaks fast das ganze Jahr über befahrbar. Der Abschnitt der unteren Jizera eignet sich auch für Fahrten mit Kindern. Am rechten Ufer der Jizera bei der Brücke von Tuřice gibt es einen Parkplatz; oberhalb der Brücke liegt eine Wiese, die als Startbereich für eine Flussfahrt genutzt werden kann. Die untere Jizera hat einen sandigen Flusslauf, verspielte Stromschnellen und grüne Ufer.
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