Zalešany – Natur, Brücke und Ortsgeschichte
Zalešany liegt in einer leicht hügeligen Landschaft, in der sich Wälder, Wiesen und fruchtbare Ackerflächen abwechseln.
Natur
Die Zalešanské maďaly stehen am westlichen Rand von Zalešany an der Kreuzung von Feldwegen bei „Na Františku“. Sie sind eine Gruppe von zwei Bäumen, die um 1830 gepflanzt wurden und als Naturdenkmäler geschützt sind. Im näheren Umfeld von Zalešany gelten Spaziergänge als Möglichkeit zur Erholung.
Kultur
Die Kapelle der heiligen Ludmila in Zalešany wurde 1811 erbaut. Aus der Zeit um 1830 stammt die gemauerte St.-Franziskus-Bildsäule, die ein gemaltes Bild des heiligen Franziskus von Assisi trägt. Die Bildsäule wurde 1992 und 2016 instand gesetzt; bei der Instandsetzung 2016 wurde auch ihr Umfeld gestaltet und mit Sitzbänken ergänzt.
Die Straßenbrücke von Zalešany ist eine steinerne zweibogige Brücke über die Výrovka aus dem frühen 19. Jahrhundert. In ihrer östlichen Wand ist ein Fragment eines Mühlsteins mit der Jahreszahl 1863 und den Initialen „J. F.“ eingelassen. Daneben weist eine Tafel auf eine Reparatur im Jahr 1927 hin. Die Straßenbrücke ist frei zugänglich.
Das steinerne Kreuz in Zalešany erinnert an einen Bauern, der am 4. Dezember 1661 von Holz verschüttet wurde. Auch die Mühlengeschichte gehört zu den örtlichen Erinnerungszeichen: Die Zalešany-Mühle brannte 1914 bis auf die Grundmauern nieder. Noch im selben Jahr wurde das heutige Gebäude errichtet, das seither den Namen Hamplův mlýn trägt.
Für Zalešany lassen sich Natur, Kultur und Geschichte als getrennte Tages-Schwerpunkte betrachten. Das erleichtert es, eigene Interessen zu gewichten, ohne die Landschaft, die Ortszeugnisse und die Entwicklung des Ortes in eine einzige Reiseerwartung zusammenzufassen.
Geschichte
Auf dem Hofgelände stand noch zu Beginn des 18. Jahrhunderts ein hoher steinerner Turm mit pyramidenförmigem Dach als Überrest der Festung von Zalešany. Später verschwand auch dieser Turm; sein Mauerwerk wurde wahrscheinlich für Wirtschaftsgebäude auf dem Hof verwendet.
Die 1882 in Betrieb genommene Eisenbahnstrecke Pečky–Kouřim war ein Entwicklungsschub für Zalešany. Danach stieg die Zahl der Häuser auf 33 und die Einwohnerzahl auf 216. In Zalešany wurde 1920 erstmals elektrischer Strom eingeführt, zunächst in den Gutshof und in Hamplův mlýn.
Bei der Auswahl eines Hotels in Zalešany können Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen unterschiedlich gewichtet werden. Wer preisbewusst plant, vergleicht diese Angaben für den vorgesehenen Zeitraum und berücksichtigt dabei die jeweiligen Bedingungen für die Reiseplanung. Eine solche Gegenüberstellung lässt sich unabhängig davon vornehmen, ob Natur, Bauwerke oder Ortsgeschichte den Schwerpunkt des Aufenthalts bilden. Für eine belastbare Gegenüberstellung sollten Sie außerdem denselben Zeitraum zugrunde legen und die Stornierungsbedingungen getrennt von der Zimmerkategorie betrachten. So bleiben Preisangaben, Zimmerwahl und Bedingungen als unterschiedliche Kriterien sichtbar und lassen sich nach den eigenen Prioritäten gewichten.
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