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Janoušov: Hotels und Unterkünfte

Unterkünfte in Janoušov

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Janoušov liegt am Südrand des Hrubý les; im nördlichen Teil seines Gemeindegebiets werden Höhen von über 700 m erreicht. Landschaft, Wege und kulturgeschichtliche Zeugnisse liegen hier eng beieinander.

Landschaft und Wege

Der Janoušovský okruh ist eine etwa 9,5 km lange, blau markierte Wanderroute mit mehreren Informationstafeln und Wegweisern. An seinem höchsten Punkt erreicht er 845 m und bietet Ausblicke auf das Jeseníky-Gebirge. Der größte Teil verläuft auf Waldwegen; kürzere Abschnitte führen über Asphalt- und teilweise Feldwege. Die Route gilt als für Familien mit Kindern geeignet.

Durch Janoušov führt außerdem ein grün markierter Wanderweg. Nahe dem Zentrum wurde ein touristischer Unterstand für vorbeikommende Wanderer und Ausflügler errichtet.

Ortsbild und Geschichte

Janoušov ist über eine Abzweigung nach Bušín von der Straße Šumperk–Červená Voda aus erreichbar. Im Ort sind mehrere traditionelle gezimmerte Wohnhäuser erhalten. Zur historischen Hausindustrie gehörten die Herstellung von Bürsten und Rechen, das Flechten von Körben aus Weidenruten, das Binden von Birkenbesen und das Annähen von Zwirnknöpfen.

Eine Holzstatue in Janoušov stellt den mutmaßlichen Gründer oder Lokator der Siedlung dar. Die Statue des heiligen Johannes Nepomuk wurde durch eine Entscheidung vom 15. Februar 2012 zum Kulturdenkmal erklärt.

Sakrale Zeugnisse

In Janoušov befindet sich eine Kapelle der heiligen Anna, die aus dem Jahr 1882 stammt. Die hölzerne Kapelle wurde 2015–2016 erbaut und am 24. Juli vom Olmützer Bischof Mons. Josef Hrdlička gesegnet. In ihr befindet sich ein großes Holzkruzifix mit dem Korpus des Gekreuzigten. Auf ihrer Spitze sitzt ein Glockentürmchen, das mit einem Kreuz abschließt.

Das Kreuz mit der Schmerzensmutter stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und verbindet klassizistische Formen mit fortwirkenden barocken Gestaltungselementen.

Erinnerungsorte

Das Denkmal für die Weltkriege besteht aus einer polierten Granitstele mit Tafeln, auf denen die Namen der Gefallenen und Vermissten des Ersten und Zweiten Weltkriegs stehen. Es wurde 1921 enthüllt und steht an einem Hang nahe dem Gemeindeamt.

Weitere Orte: Mala Morava, Jindrichov, Loštice, Zlaty Potok, Oskava, Horní Studénky, Drozdov, Kopřivná.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Šumperk.

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