Pivín: Hotels und Unterkünfte
Im Ortskern von Pivín steht die Kirche St. Georg. Sie ist eine einschiffige Barockkirche, zugleich ein Marienwallfahrtsort und ein unbewegliches Kulturdenkmal; Reste ihrer früheren Umfassungsmauer sind fragmentarisch erhalten.
Geschichte und Brauchtum
Der Hauptaltar besitzt ein Altarbild des heiligen Georg, das der bedeutende Olmützer Maler Josef Handke schuf. Das Marienbild von Pivín wurde am 8. Oktober 1745 der Kirche geschenkt und 1753 über dem Tabernakel angebracht.
Historisch führten Prozessionen zur Pivíner Muttergottes vom Frühjahr bis zum Herbst; als wichtigste und später einzige Pivíner Wallfahrt etablierte sich der 8. September. Zu den Bräuchen in Pivín gehören die Ostatky mit einem Maskenumzug durch das Dorf und dem Begräbnis des Kontrabasses, das Verbrennen von Hexen im April, das Aufstellen und Fällen des Maibaums im Mai sowie die traditionelle Domlácená im August.
Natur
Skalka–písky ist ein ehemaliger Sandsteinbruch in Sedimenten des Unterbadens. Die geologische Lokalität zeigt eine ungewöhnliche Abfolge unterbadener Sedimente und ist eine geotouristische Sehenswürdigkeit sowie ein Exkursionsstandort. Sie liegt auch im Katastergebiet Pivín und ist über einen begehbaren touristischen Weg von der Straße aus erreichbar.
Unterwegs
Die markierte Radroute Nr. 5013 führt aus Richtung Skalka nach Pivín. Sie ist als mittelschwer eingestuft, führt über Straßen der II. und III. Klasse und hat eine Asphaltdecke.
Der Lehrpfad Pivín–Skalka umfasst acht Informationstafeln zu der Geschichte der Gemeinden, der umliegenden Natur und den Kurorten. Er wurde im August 2019 feierlich eröffnet.
Ergänzend finden Sie die Ortsseiten von Otaslavice, Hrochov, Skřípov, Seloutky, Prostějovičky, Březsko, Hradčany-Kobeřice und Srbce.
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