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Stará Červená Voda: Hotels und Unterkünfte

Unterkünfte in Stará Červená Voda

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Das europäische Schutzgebiet Rychlebské hory-Sokolský hřbet erstreckt sich in das Gebiet von Stará Červená Voda.

File:Stará Červená Voda A. Kostel Božího Těla, celek.jpg File:Stará Červená Voda A. Kostel Božího Těla, celek.jpg Foto: Stribrohorak via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Natur

Zu den markanten Naturformen zählt Sedm skal, das als die größte Felsformation in Stará Červená Voda gilt. Sedm skal besteht aus durch Gletscher herantransportierten Granitblöcken und bildet eine etwa acht Meter hohe Felsmauer. Vom oberen Ortsrand von Nová Červená Voda gelangt man über den Anschluss an die Radroute in Richtung Černá Voda zu Sedm skal.

Im Waldkomplex Stará Červená Voda kommt eine überregional bedeutende Population der Gelbbauchunke (Bombina variegata) vor. In Nová Červená Voda befindet sich außerdem eine geschützte großblättrige Linde, die als der größte bekannte Baum ihrer Art in der Region gilt. Die Lípa u šilhavé báby in Nová Červená Voda ist eine großblättrige Linde mit einem erhaltenen ursprünglichen Starkast; der übrige Kronenanteil besteht aus Sekundärästen.

Kultur

Die römisch-katholische Pfarrkirche Božího těla ist ein Kulturdenkmal mit einem gotischen Kern aus dem 13. Jahrhundert. Ihr barockes Kirchenschiff erhielt sie 1753, außerdem verfügt die Kirche über barocke und klassizistische Ausstattung. Im Presbyterium sind Fragmente ursprünglicher Fresken aus dem 13. Jahrhundert erhalten. Vor der Kirche steht die barocke Dreifaltigkeitssäule aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts; sie ist zusammen mit der Kirche als Denkmal geschützt.

An der Friedhofsmauer steht das Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs von Josef Obeth. Es wurde 1929 aufgestellt und 2005 rekonstruiert. Am Rand des Gemeindegebiets bei Vidnava wurde 1904 die Kapelle Panny Marie Bolestné erbaut. Die Doppelkapelle dient auf der einen Seite als Aufbahrungskapelle und auf der anderen als Gruft der Familie Latzel.

Historische Spuren

Pramen Pokroku wurde 1848 unter dem Namen „Vorwärts Quelle“ errichtet und ist eine gut erhaltene historische Quelle im Katastergebiet von Stará Červená Voda. Heute hat sie eine erhaltene runde Form und eine quadratische Marmortafel mit ihrem Namen; der Zugang zur Quelle wurde teilweise wiederhergestellt.

In den Alten und Neuen Kaolingruben im Gemeindegebiet befindet sich ein technisches Denkmal: ein Eisenbahntunnel. Der Kaolin-Eisenbahntunnel ist einer von zwei solchen Tunneln im Bezirk Jeseník und besitzt ein sehr gut erhaltenes Portal mit Pilastern aus dem Jahr 1921.

Rad- und Trailangebote

Mehrere Singletrail-Strecken der Rychlebské Trails verlaufen durch das Katastergebiet der Gemeinde, insbesondere durch Nová Červená Voda. In der Umgebung von Stará Červená Voda verlaufen außerdem Trailstrecken für Mountainbiker. Durch Stará Červená Voda führt die Radroute 6046; sie ist 28 Kilometer lang und als mittelschwer eingestuft.

Weitere Orte

Weitere Orte: Černá Voda, Jesenik, Rejvíz, Skorosice, Mikulovice U Jeseníku, Ostružná, Uhelná, Kobylá Nad Vidnavkou.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jeseník.

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