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Vranovice-Kelčice: Hotels und Unterkünfte

Vranovice-Kelčice liegt in der Prostějover Hügellandschaft am Südwestrand der Obermährischen Senke. Die Landschaft ist sanft gewellt und flach; breit gerundete Rücken werden von den Tälern des Kelčický potok durchzogen.

File:Vranovice (Vranovice-Kelčice), moštárna.jpg File:Vranovice (Vranovice-Kelčice), moštárna.jpg Foto: Palickap via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Geografische Einordnung

Der Kelčický potok durchquert die Siedlung auf ihrer gesamten Länge von Westen nach Osten. Auf dem Gebiet von Kelčice und oberhalb von Dobrochov liegt der Předina mit einem Rundfunksender und der Aussichtswarte „Štátule“. Předina erhebt sich auf 313 Meter und gilt als geografischer Mittelpunkt Mährens.

Die Aussichtswarte „Štátule“ ist ein 10 Meter hoher Holzturm mit einer 8 Meter hohen Aussichtsplattform. Von der Aussichtswarte reicht der Blick zu den Jeseníky, den Hostýnské vrchy, dem Záhoří, der Drahanská vrchovina und den Chřiby. Die Aussichtswarte ist als ganzjährig frei zugänglich ausgewiesen. Předina war in der Vergangenheit ein Ziel für Ausflüge und Versammlungen.

Der Radweg Nr. 5041 verläuft durch Vranovice-Kelčice auf der Strecke Určice–Dětkovice–Vranovice–Kelčice–Dobrochov–Brodek u Prostějova. Die Schnellstraße D46 verläuft zwischen den Ortsteilen Vranovice und Kelčice und bindet die Gemeinde über die höhenfreie, achtförmige Anschlussstelle Vranovice-Kelčice an.

Natur

Der westliche Teil des Katastergebiets von Vranovice-Kelčice reicht in das Naturschutzgebiet Blátka hinein. Das Naturschutzgebiet umfasst Wiesen, Feuchtgebiete und Wald rund um den Kelčický potok und weist geschützte Pflanzen auf. Blátka umfasst etwa 84 Hektar und wurde 1985 ausgewiesen.

Geschichte

Vranovice wird erstmals 1337 in schriftlichen Aufzeichnungen erwähnt und gehörte vom 16. Jahrhundert bis 1848 zu Prostějov. Kelčice wird erstmals 1258 sicher schriftlich erwähnt und blieb bis 1848 im Besitz des Olmützer Kapitels. Vranovice und Kelčice wurden 1964 zur offiziell Vranovice–Kelčice genannten Gemeinde zusammengeschlossen.

Kultur

Vranovice und Kelčice bewahren klar erkennbare Straßendorfstrukturen mit charakteristischen zweigeschossigen Bauernhöfen. Die Pfarrei von Vranovice im Zusammenhang mit der Kirche „Kostel sv. Kunhuty“ wird seit 1399 erwähnt. Die Kirche „Kostel sv. Kunhuty“ ist ein romanisches Kulturdenkmal und zählt zu den ältesten Kirchen in der Region Prostějov.

Weitere Orte: Ohrozim, Myslejovice, Hvozd, Krumsín, Rozstání, Přemyslovice, Želeč, Kostelec Na Hané.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Prostějov.

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