Čistá: Hotels und Unterkünfte
Unterkünfte in Čistá
Čistá liegt an beiden Ufern des Flusses Loučná. Besonders eindrucksvoll verbindet sich der Ortscharakter mit erhaltenen Kulturdenkmälern, einer Aussicht über die Umgebung und einer bis heute gepflegten Läutetradition.
Kultur und Geschichte
Die Pfarrkirche des heiligen Nikolaus in Čistá bestand bereits 1349. Ihr gotisches Presbyterium wurde 1583 fertiggestellt, und im Inneren sind Renaissance-Malereien erhalten, darunter eine nur teilweise bewahrte Darstellung der Kreuzigung Christi. Die barocke Erweiterung begann 1740; die anschließenden Reparaturen dauerten bis 1772. Die Kirche ist unter der ÚSKP-Nummer 37158/6-3032 als Kulturdenkmal registriert.
Ein weiteres bedeutendes Zeugnis ist das Gehöft Nr. 171 in Čistá, das seit 2014 ein nationales Kulturdenkmal ist. Es bewahrt einen aus dem 16. Jahrhundert stammenden Rauchraum und einen Dachstuhl. Dieser ist der älteste heute bekannte erhaltene Dachstuhl eines ländlichen Gebäudes. Das Gehöft ist bei freiem Eintritt ganzjährig frei zugänglich.
Aussicht
Die Vyhlídka u Fajmonovy lípy ist eine etwa vier Meter über dem Boden liegende hölzerne Fußgängerbrücke. Sie bietet einen Rundumblick auf die Umgebung einschließlich des Panoramas der Krkonoše.
Geistliches Erbe
Zur Kirche des heiligen Nikolaus in Čistá führt ein Kreuzweg. In Čistá wird regelmäßig geläutet. Die Glockenläuter des Ortes beschlossen, fehlende Glocken zurückzubringen und die Tradition des Läutens wiederzubeleben.
Weitere Orte
Weitere Ziele zur näheren Betrachtung: Vidlatá Seč, Trpín, Březiny, Staré Město, Borova U Policky, Hartmanice U Poličky, Dlouhá Loučka, Vysoká U Jevíčka.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Svitavy.