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Otov: Hotels und Unterkünfte

Unterkünfte in Otov

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Otov verbindet eine bis ins Jahr 1239 zurückreichende Geschichte mit sichtbaren Spuren des früheren Bergbaus und einer geologisch geprägten Landschaft. Besonders anschaulich wird dieser Zusammenhang am Lehrpfad „Těžba živců na Poběžovicku“, der naturkundliche Besonderheiten und die Bergbaugeschichte des Gebiets miteinander verknüpft.

File:Otov Obecní úřad květen 2022.jpg File:Otov Obecní úřad květen 2022.jpg Foto: Lubor Ferenc via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kultur und Geschichte

Die erste schriftliche Erwähnung von Otov stammt aus dem Jahr 1239. Zu den bemerkenswerten Zeugnissen gehört der spätgotische Bildstock im Ort: Otov zählt zu den nur vier Orten im Gebiet Domažlice, an denen solche Bildstöcke bis heute erhalten sind. Auch die Geschichte des Goldes ist mit der Umgebung verbunden. Im Černý potok bei Otov wurde im Mittelalter und vermutlich schon früher Gold gewaschen; zwei Vertiefungen eines Steins in Otov dienten der Goldamalgamation.

Eine zu Otov gehörende Mühle ist seit 1657 schriftlich belegt, wurde jedoch in den 1980er-Jahren abgerissen. An den Feldspatabbau erinnern dagegen weiterhin die Stollenreste am Červený vrch und am Větrný vrch (Fučná), die aus dieser früheren Nutzungszeit im Umfeld von Otov erhalten geblieben sind.

Landschaft und Geologie

Červený vrch ist ein Naturdenkmal zum Schutz eines ehemaligen Feldspatbergwerks und zugleich eine bedeutende Dokumentationsstätte der Pegmatite des Gebiets Poběžovice. Die geologische Lokalität liegt etwa 100 Meter südöstlich von Otov, umfasst 1,16 ha und weist aufgegebene Tagebaue, Halden und Gruben aus dem Pegmatitabbau auf.

In der Umgebung von Otov befinden sich außerdem die Berge Škarmanka, Čerchov, Spálený vrch und Železný vrch. Damit reicht der landschaftliche Bezug des Ortes über die unmittelbar erhaltenen Bergbauspuren hinaus in das umliegende Bergland.

Lehrpfad und Bergbaugeschichte

Der Lehrpfad „Těžba živců na Poběžovicku“ besteht aus zwei Rundwegen mit insgesamt 14 Stationen. Thematisch behandelt er naturkundliche Besonderheiten ebenso wie den früheren Bergbau. Die Station „Otovský lom“ widmet sich der Rekultivierung und Revitalisierung der Landschaft.

An der Station „Důl Otov Fučná“ stehen die Mineralogie der Pegmatite, die Verarbeitung und Nutzung des Rohstoffs sowie Fledermäuse im Mittelpunkt. So werden an einem Ort sowohl die geologischen Grundlagen des Feldspatabbaus als auch seine Spuren und die weitere Entwicklung der Landschaft behandelt.

Weitere Orte im selben Bezirk

Weitere Orte im selben Bezirk sind Pobezovice, Tlumačov, Mnichov, Zahorany, Únějovice, Úsilov, Bezděkovské Předměstí und Štichov.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Domažlice.

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