Chlistov: Hotels und Unterkünfte
Unterkünfte in Chlistov
In Chlístov treffen eine seit dem 14. Jahrhundert belegte Kirche, charakteristische Beispiele ländlicher Volksarchitektur, ein natürliches Schwimmbad und ein geschützter jüdischer Friedhof aufeinander. Die Ortsgeschichte und das ländliche Erscheinungsbild zeigen sich dabei an mehreren konkreten Bauwerken und Anlagen.
Kultur und Geschichte
Die Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes in Chlístov ist erstmals 1360 schriftlich belegt. Ursprünglich handelt es sich um eine gotische einschiffige Kirche mit rechteckigem Grundriss und einem dreiseitig geschlossenen Presbyterium aus dem 14. Jahrhundert.
Mehrere ländliche Bauten ergänzen dieses Ortsbild. Das Landhaus u Mýdlů Nr. 37 ist ein wahrscheinlich aus dem 18. Jahrhundert stammendes ebenerdiges Haus des Šumava-Typs aus großen unbearbeiteten Stämmen. Es ist ein Beispiel für auf archaische Weise ausgeführte gezimmerte Volksarchitektur des Šumava-Gebiets.
Das Landhaus Nr. 32 ist ein zweigeschossiges gezimmertes Haus mit einer seitlichen Laube und einem vorspringenden Giebel sowie ein Beispiel für Volksarchitektur des 19. Jahrhunderts. Das ländliche Anwesen Nr. 38 ist ein für die örtliche Gegend typisches Beispiel der Volksarchitektur des 19. Jahrhunderts und umfasst ein Wohngebäude mit Keller, einen Stall und eine Scheune.
Der jüdische Friedhof in Chlístov wurde 1869 angelegt und ist als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik geschützt. Er ist über einen Feldweg erreichbar, der von der Straße im Norden von Chlístov weiterführt.
Das natürliche Schwimmbad von Chlístov hat einen von einer Baumreihe gesäumten Damm. Im natürlichen Schwimmbad ist Angeln möglich. An der Kirche der Erhöhung des Heiligen Kreuzes in Chlístov verläuft außerdem die Radroute Nr. 2285.
Weitere Orte: Mochtín, Srní, Zelezná Ruda, Obytce, Lomec, Rejštejn, Žihobce, Břežany.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Klatovy.