Vochov: Hotels und Unterkünfte
Unterkünfte in Vochov
Vochov verbindet Zeugnisse der böhmischen Vorgeschichte mit einer vielschichtigen Industriegeschichte und Wegen durch das nähere Umfeld. Besonders markant ist die Vochov-Venus: Sie gilt als die erste anthropomorphe Figurine aus der Jungsteinzeit, die in Böhmen gefunden wurde, und als bislang einzige vollständig erhaltene Figurine dieser Art aus dem tschechischen Gebiet außerhalb Mährens.
Kultur und Geschichte
Das Original der Vochov-Venus ist in der vorgeschichtlichen Ausstellung des Westböhmischen Museums in Pilsen zu sehen. In Vochov selbst erinnert die Kapelle der heiligen Anna an die jüngere Ortsgeschichte; sie stammt aus dem Jahr 1820. Ein historischer Lehrpfad führt durch Vochov und umfasst zehn Stationen.
Wege im näheren Umfeld
In der näheren Umgebung von Vochov fließt der Fluss Mže. Auch mehrere Wegverbindungen beziehen den Ort ein: Der Radweg Nr. 37 führt nach dem Durchqueren von Křimice weiter nach Vochov.
Beim Svatovojtěšský trojúhelník gingen Fußgänger und Radfahrer vom Bahnhof in Křimice über Hornička nach Vochov. Dafür standen Strecken von 6, 10 oder 15 Kilometern zur Verfügung. Einige Teilnehmende gelangten bis zum Kreuz des heiligen Adalbert an der Grenze der Katastralgebiete von Vochov und Kozolupy.
Ziegeleien und Fabrikgeschichte
Die Ziegelei in Vochov wurde 1830 von Fürst Lobkowicz gegründet. Die Ziegelei von Lobkowicz war für hochwertige Ziegel bekannt, die für Gebäude, Schornsteine und langlebige Pflasterungen verwendet wurden.
Auch die Semler-Fabrik steht für den Wandel örtlicher Produktion. Sie begann mit der Herstellung von Nägeln und entwickelte sich anschließend zu einer Drahtfabrik. Unter der Marke SEM wurden dort hauptsächlich Grammophonnadeln hergestellt. Außerdem arbeitete in der Semler-Fabrik eine Forschungsgruppe des Závod jaderných elektráren an der Entwicklung eines Schulreaktors, der der kleinste der Welt werden sollte.
Feste und historische Spuren
Die Vochovské dožínky sind ein jährlich stattfindendes Erntefest in Vochov. 2025 fanden sie am Samstag, dem 13. September, ab 15:00 Uhr auf dem Gelände beim Gemeindeamt statt.
Zum historischen Erinnerungsbild gehört auch der Sockel des Kreuzes des heiligen Adalbert. Er wurde im April 2022 vom Okrašlovací spolek Vochov an seinen ursprünglichen Standort zurückversetzt und für eine neue Installation verwendet.
Eine ungewöhnliche Spur aus der Zeit der Luftangriffe ist die Maskovaná milenka. Dabei handelte es sich um eine Attrappe der Škoda-Werke in Pilsen, die sich auf einer Fläche von etwa 100 Hektar zwischen Vochov und Vejprnice erstreckte und bei Luftangriffen alliierte Streitkräfte täuschen sollte.
Weitere Ortsseiten
Für die weitere Orientierung können Sie auch die Ortsseiten von Tatiná, Dolní Bělá, Tlučná, Černíkovice, Lipno, Líté, Vysoká Libyně und Horní Bříza öffnen.
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