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Ledenice: Hotels und Unterkünfte

File:Ledenice, kostel svatého Vavřince IMG 6212 2018-08-01 10.53.jpg File:Ledenice, kostel svatého Vavřince IMG 6212 2018-08-01 10.53.jpg Foto: Michielverbeek via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur

Die Kirche St. Laurentius in Ledenice entstand um 1300 an der Stelle einer älteren Kapelle. Der frühgotische Bau besitzt ein rechtwinklig abgeschlossenes Presbyterium; 1782 wurde er um einen barocken Turm ergänzt. Die Kirche und das Pfarrhaus sind als unbewegliches Kulturdenkmal unter der ÚSKP-Nummer 41645/3-219 geführt. Zu diesem Denkmal gehören außerdem ein Tor und eine Umfassungsmauer.

Auf dem Platz von Ledenice steht bis heute an der Straße vor dem Schulgebäude ein steinerner Pranger aus dem Jahr 1778. Er gilt als außergewöhnliches Denkmal der Justizgeschichte. Das Rathaus befindet sich in einem ehemaligen Betriebsgebäude einer Brauerei, in der seit dem 16. Jahrhundert Bier gebraut wurde. Außerdem stehen in Ledenice drei Statuen des heiligen Johannes Nepomuk; eine davon stammt aus dem Jahr 1842 und wurde von einem unbekannten Volkskünstler geschaffen.

Das private Fink-Marionettenmuseum umfasst eine ständige Puppenbühne, auf der auf Anfrage Aufführungen nach Familientexten gespielt werden. Der Betreiber repariert bis heute alte Marionetten und stellt neue her. Das Museum kann nach Klingeln oder nach vorherigem Anruf unter 606 925 146 besucht werden. Auch die örtliche Handwerkstradition ist dokumentiert: Das Ausbildungszentrum für praktische Tischlerlehre knüpft an eine mehr als hundertjährige örtliche Tischlertradition an; eine eigenständige Berufsschule besteht dort seit 1968. Das virtuelle Museum in Ledenice behandelt die lebendigen Traditionen des Tischlerhandwerks und der Möbelherstellung vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Geschichte

Die ehemalige Burgstelle lag unmittelbar oberhalb des Dolní-Hradský-Teichs. Nach dem Untergang der Burg wurde sie mit Wohnhäusern bebaut. Der Name des südöstlich des Bachs gelegenen Ortsteils Hrad erinnert an einen ehemaligen Herrensitz und gehört zu den wenigen erhaltenen Hinweisen auf ihn. Das unterhalb der Burg von Ledenice im Jahr 1376 erwähnte Wildgehege gehörte zu den ältesten adligen Wildgehegen in Böhmen und verschwand zusammen mit der Burg während der Hussitenkriege.

Natur und Wege

Kleine Wasserflächen innerhalb des bebauten Gebiets von Ledenice – darunter Bagr, Dolní und Horní Hradský, Dolní und Horní Jáma, Lazna, Parčák und Slavíček – sind beliebte Ziele für Spaziergänge und Angelaktivitäten sowie im Winter zum Schlittschuhlaufen. Der Adamovský rybník, auch Adamec genannt, liegt östlich von Ledenice und ist mit vermutlich mindestens 8 ha der größte Teich im Gebiet Ledenicko. Der ehemalige Pfarrgarten mit einem kleinen Teich wurde 2004 zu einer parkähnlich gestalteten Erholungsanlage umgestaltet.

Der Radweg 1050 wurde neu ausgeschildert und führt heute abseits der Hauptstraße nach Ledenice. Von Ledenice bis zur Kreuzung mit Ohrazeníčko wurde ein kombinierter Weg für Fußgänger und Radfahrer gebaut.

Für einen Aufenthalt in Ledenice können Sie ein Hotel finden.

Weitere Ortsseiten: Hartowitz, Betschitz, Slavče, Kolodeje Nad Luznici, Forbes, Veselka, Habří, Strobnitz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres České Budějovice.

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