Moyne: Hotels und Unterkünfte
Mojné hat den Charakter eines ländlichen Bauerndorfes mit mehreren großen landwirtschaftlichen Gehöften, kleineren Bauernhöfen und einfachen Chaluppen. Die Gemeinde Mojné umfasst die drei historischen Siedlungen Černice, Mojné und Záhorkovice. Dieser ursprüngliche Charakter wurde durch Umbauten und Neubauten seit etwa der Mitte des 20. Jahrhunderts teilweise verändert.
Wege und Natur
Der Radweg 1197 führt durch Černice, Mojné und Záhorkovice. Oberhalb von Rájov kann er an der Bushaltestelle Zlatá Koruna–Harazim erreicht werden. Ein rot markierter Wanderweg führt von Harazim nach Černice und weiter über die Jílkův mlýn bis nach Mirkovice. Ein gelb markierter Wanderweg beginnt in Černice, führt zum Kulichův kříž und weiter nach Chabičovice.
In der Nähe von Mojné liegt das Landschaftsschutzgebiet Blanský les.
Wenn Sie für Ihren Aufenthalt in Mojné ein Hotel buchen möchten, ist das ein eigener Teil Ihrer Reiseplanung.
Geschichte
Mojné gehörte mehr als viereinhalb Jahrhunderte zum Besitz des Klosters Svatá trnová koruna. Mojné und Černice werden in einer Urkunde von 1315 als Besitz genannt, den Bavor III. von Strakonice dem Kloster Svatá trnová koruna schenkte.
Die traditionelle Feier zum Ende der Fastnachtszeit mit dem besonderen Ablauf „Koníček“ wurde ausschließlich in Mojné veranstaltet. Sie unterschied sich von den im Doudlebsko üblichen Umzügen mit Rosen- oder Strohmotiv.
Karel Hrdina übersetzte die „Vlastní životopis Karla IV.“ und Kosmas’ „Chronik von Böhmen“. Am Geburtshaus von Karel Hrdina in Černice befindet sich eine Gedenktafel.
Kultur und Ortsbild
In Černice bildet die Kirche der heiligen Maria Magdalena ein gut erhaltenes Ensemble mit Glockenturm, Leichenhalle, Friedhofsmauer und einer in die Mauer integrierten Durchgangs-Knochenkammer. Das Pfarrhaus in Černice ist im Kern spätgotisch; davon zeugt das erhaltene Sattelfortal im Erdgeschoss.
Im Ortszentrum von Mojné steht eine ursprüngliche Schmiede mit Glockenturm; dort befinden sich heute außerdem das Gemeindeamt und ein Geschäft.
Die Kapelle des heiligen Sebastian in Mojné entstand vermutlich vor der Mitte des 18. Jahrhunderts. In ihrer Nische befindet sich eine Holzschnitzerei des heiligen Sebastian; zugleich ist die Kapelle ein Beispiel für hochwertige kleinteilige Architektur.
Das denkmalgeschützte Gehöft Nr. 3 in Záhorkovice ist nicht öffentlich zugänglich.
Lokales Essen
Das Restaurant Pod Kaštanem befindet sich unter der Adresse Mojné 27, 382 32 Velešín.
Weitere Orte in dieser Auswahl: Lippen, Hohenfurth, Borova, Angern, Cerna V Posumavi, Kalsching, Rosenthal, Malsching.
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