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Polletitz: Hotels und Unterkünfte

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Polletitz lässt sich aus drei Blickwinkeln lesen: Wege, Landschaft und Geschichte.

Ein Hotel für Polletitz zu buchen, kann als eigener Schritt Ihrer Reiseplanung neben der Ortsinformation stehen.

Wege und Orientierung

Der Radweg 1254 führt von der Kájovská-Zufahrt über Maniny zur Kirche St. Nikolaus in Boletice. Die Route zum Knížecí Stolec im Militärbezirk Boletice ist an Wochenenden und Feiertagen öffentlich zugänglich. Besucher müssen auf der markierten Route bleiben, da in dem Gebiet militärische Übungen stattfinden.

Der Rundweg zum Knížecí Stolec ist 14 km lang, überwindet mehr als 400 Höhenmeter, ist an Wochenenden und Feiertagen öffentlich zugänglich und darf nur auf der markierten Route begangen werden, da das Gebiet militärisch genutzt wird. Der Rundkurs Kájovsko–Boleticko ist einschließlich der Abstecher zum Schloss Červený Dvůr und zur Kirche St. Nikolaus in Boletice etwa 20 km lang und verläuft ausschließlich auf bestehenden markierten Radwegen. Im Militärbezirk Boletice und seiner Umgebung sind 75,5 km markierte Wanderwege und 95 km Radwege ausgewiesen.

Kultur

In der heute untergegangenen Gemeinde Boletice wurde spätestens seit 1722 in einem Gebäude unterrichtet, das zu einem weitläufigen Pfarrhof bei der Kirche St. Nikolaus gehörte. An der ehemaligen Schule von Boletice sind nach dem Stand von 2021 Reste der Umfassungsmauern mit Teilen der Fassade beziehungsweise des Putzes sowie erhaltene hölzerne Fensterrahmen vorhanden.

Die Kirche St. Nikolaus in Boletice ist ursprünglich ein romanischer Bau aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts und seit dem 3. Mai 1958 als nationales Kulturdenkmal eingetragen. Sie gilt als ältestes sakrales Denkmal Südböhmens. Im Chorraum sind teilweise freigelegte mittelalterliche Wandmalereien erhalten.

Die Innenräume der Kirche sind normalerweise geschlossen; eine Besichtigung ist nur nach vorheriger Vereinbarung möglich. Die Kirche wird außerdem für kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen sowie Trauungen genutzt.

Geschichte

Auf dem Raziberk liegt ein hallstattzeitliches Höhensiedlungsareal aus der älteren Eisenzeit, das ungefähr auf die Zeit von 750 bis 450 v. Chr. datiert wird. Das Raziberk-Höhensiedlungsareal ist unregelmäßig kreisförmig befestigt und weist zwei parallel verlaufende ringförmige Wälle sowie vorgelagerte Gräben auf.

Boletice war im 13. Jahrhundert das Zentrum einer ausgedehnten königlichen Rychta und ein bedeutendes Zentrum an der alten Route der Linecká stezka. Nach der Verkleinerung des Militärbezirks war die ehemalige Siedlung Boletice seit Anfang 2016 zugänglich.

Landschaft

Im Umfeld von Boletice liegt der Knížecí Stolec, früher auch Liščí louka genannt, ein 1.236 m hoher Berg im südböhmischen Teil des Böhmerwaldes. Er ist der höchste Berg der Želnavská hornatina und nach dem Smrčina der zweithöchste Berg im Okres Český Krumlov. Auf seinem Gipfel wurde am 11. Juli 2012 ein 8 m hoher hölzerner Aussichtsturm feierlich eröffnet.

Der im Umfeld von Boletice liegende Militärbezirk Boletice ist im Rahmen von Natura 2000 geschützt; dazu gehören die europäischen Schutzgebiete Boletice und Polná sowie das Vogelschutzgebiet Boletice.

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