Pístina: Hotels und Unterkünfte
Unterkünfte in Pístina
In Pístina ist die historische Dorfstruktur an mehreren konkreten Zeugnissen ablesbar. Die bis heute im Wesentlichen erhaltene Grundparzellierung mit 16 großen Hofstellen ist in der berní rula von 1654, im Theresianischen Kataster von 1757 und auf einer Baukatasterkarte von 1827 belegt.
File:Pístina, Herinkovský rybník.jpg
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Kultur und Geschichte
Auf dem Dorfanger in der Dorfmitte steht die 1824 errichtete Kapelle, die der heiligen Katharina und den Vierzehn Nothelfern geweiht ist und heute unter Denkmalschutz steht. Sie besitzt eine sechseckige Dachlaterne mit zwiebelförmigem Abschluss. Pístina wurde im Mittelalter gegründet; die ursprüngliche Siedlungsstruktur ist bis heute ablesbar.
Mehrere Linien traditioneller steinerner Grenzzäune sind in Pístina erhalten. Besonders deutlich zeigt sich der Steinzaun zwischen den Anwesen von Adamovi und Daňhů. Außerdem gehört Pístina im Třeboňsko zu den Dörfern mit einer dörflichen Denkmalschutz- beziehungsweise Erhaltungszone.
Auf dem jüdischen Friedhof Pístina befinden sich mehr als 100 Grabsteine, von denen die meisten aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammen. Der Friedhof wurde ab 1850 am Waldrand etwa 2 km westlich von Stráž nad Nežárkou angelegt. Er ist abgeschlossen; der Schlüssel kann im Rathaus von Stráž nad Nežárkou ausgeliehen werden.
Weitere kleine Denkmale verteilen sich im Ort: Bei Hausnummer 10 befindet sich eine kleine Kapelle, bei Hausnummer 87 steht ein steinerner Bildstock. Das Kirchweihfest der heiligen Katharina, Posvícení sv. Kateřiny, wurde in Pístina am 21. November 2015, 19. November 2016, 24. November 2018 und 22. November 2025 verzeichnet.
Natur und Umfeld
Pístina ist von Teichen und Wäldern umgeben und liegt im Landschaftsschutzgebiet sowie im Biosphärenreservat Třeboňsko. Im näheren Umfeld führt der Radweg „Nežárka“ vom touristischen Wegweiser am Schloss Stráž nad Nežárkou über Šimanov nach Jemčina.
Auch die frühere Nutzung der Landschaft ist überliefert: In der Gegend um Pístina wurde früher viel Flachs angebaut. Er diente der damals weit verbreiteten Leinenherstellung; in den Gemeinden gab es dafür gemeinschaftliche Flachsdarren, sogenannte Pazderny.
Weitere Orte im Katalog: Újezdec U Kardašovy Řečice, Cep, Heřmaneč, Halámky, Ponědrážka, Doňov, Červený Hrádek, Hamr.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jindřichův Hradec.