Radhostice entdecken: Radwege, Natur und Kultur
Der Radweg Nr. 1249 führt durch Radhostice und Libotyně von Vlachovo Březí nach Mlák. Wer seine Reise an konkreten Ausgangs- und Zielorten ausrichten möchte, findet darin eine klar benannte Verbindung. Ein zweiter Radweg verläuft durch den zur Gemeinde Radhostice gehörenden Ortsteil Lštění: Der Radweg Nr. 1075 führt von Protivín nach Vimperk. Die unterschiedlichen Streckenführungen lassen sich getrennt betrachten, wenn Sie Radfahren mit weiteren Landschafts- oder Kulturthemen verbinden möchten.
Radwege und Landschaft
Durch Radhostice fließt der Libotyňský potok. Südlich von Radhostice liegt das Landschaftsschutzgebiet Šumava. Für die persönliche Planung ergeben sich damit verschiedene thematische Anknüpfungen: Ein Wasserlauf, ein Schutzgebiet und zwei benannte Radwegverläufe setzen jeweils eigene Schwerpunkte, ohne dass Sie sie zu einem einzigen Ausflugsziel zusammenfassen müssen.
Včelenský vrch liegt in der Umgebung von Radhostice und ist als Berg klassifiziert. Ebenfalls in der Umgebung liegen Boubín, Volovický vrch und Kamenná hora; auch diese drei Punkte sind jeweils als Berg klassifiziert. Die vier Namen bieten eine präzise geografische Orientierung für alle, die Landschaftsbezüge lieber anhand konkreter Bezeichnungen als anhand allgemeiner Regionsbegriffe vergleichen.
Kultur und Geschichte
In Radhostice befindet sich ein registrierter Gasthof mit Wohn- und Wirtschaftsteil, der unter der ÚSKP-Registernummer 29893/3-3738 geführt wird. Außerdem befindet sich in Radhostice eine registrierte Nischenkapelle mit der ÚSKP-Registernummer 22090/3-3740. Beide Einträge bewahren ihre unterschiedlichen Bezeichnungen und Registriernummern.
Die Kapelle des heiligen Adalbert, auch Dobrá Voda genannt, steht im Ortsteil Lštění östlich der Kirche über einer Quelle und wurde 1725 neu errichtet. Ebenfalls in Lštění befindet sich die Kapelle Mariä Himmelfahrt, eine vierseitige Kapelle aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts mit Kreuzgewölbe, bemaltem Flügelaltar und einer Statue der heiligen Barbara. Die Wallfahrtskirche des heiligen Adalbert im Ortsteil Lštění der Gemeinde Radhostice wurde in den Jahren 1739 bis 1741 nach Plänen von Antonín Erhart Martinelli errichtet.
Historisch zogen Pilger viermal jährlich zur Wallfahrtskirche des heiligen Adalbert in Lštění: am Ostermontag, am 23. April, am Pfingstmontag und am 15. August. Die Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk in Radhostice wurde wahrscheinlich von Jakub Bursa im Jahr 1842 erbaut; darauf weist die Jahreszahl an ihrem Portal hin. Als Kulturdenkmal der Tschechischen Republik ist diese Kapelle unter der Nummer 39319/3-3739 geführt.
Im weiteren regionalen Umfeld von Radhostice liegt die als antike Stätte klassifizierte Fundstelle Chlumany. Ebenfalls in diesem weiteren regionalen Umfeld liegt die als Ruine klassifizierte Fundstelle Radomysl Mediumwave Radio Mast. Die unterschiedliche Klassifikation der beiden Fundstellen bleibt dabei ebenso erhalten wie ihre größere regionale Einordnung.
Wenn Sie für Radhostice ein Hotel vergleichen, können Sie auf den Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen nebeneinander prüfen. Diese Gegenüberstellung hilft, unterschiedliche Reisezeiträume und Übernachtungswünsche sachlich miteinander abzugleichen.
Weitere Orte für Ihre Erkundung: Tvrzice, Krtely, Volary, Hradiště, Bohunice U Tvrzic, Micovice, Němčice, Arnostov.
Die Nischenkapelle gegenüber dem Haus Nr. 23 in Radhostice gilt als wertvolles Beispiel des Volksbarocks. Sie hat eine ungewöhnliche dreieckige Form mit Nischen an jeder Seite.
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