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Radenín: Hotels und Unterkünfte

Radenín ist durch erhaltene Bauwerke, sakrale Architektur und historische Anlagen geprägt. Die verschiedenen Zeugnisse reichen von der mittelalterlichen Entwicklung des Schlosses bis zu Park, Friedhof und öffentlicher Busverbindung.

File:Radenín pošta.jpg File:Radenín pošta.jpg Foto: Kvetinka48 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Kultur

Das Schloss Radenín entstand aus einer mittelalterlichen Festung, die 1578 zu einem Schloss erweitert wurde und zum Zentrum der Herrschaft wurde. Im ehemaligen Schlossareal sind Teile der Befestigungsmauern aus dem 14. Jahrhundert und ein späteres östliches Tor erhalten. Im Katastergebiet Radenín ist außerdem unter der Registriernummer 29319/3-4974 eine zum Schlossareal gehörende Fläche als Kulturdenkmal erfasst.

1869 wurde das Schloss in seine heutige Form umgestaltet. Es handelt sich um einen zweiflügeligen, zweigeschossigen Bau mit Pilastern und Halbsäulen an einem Flügel, einer Lunettenleiste im zweiten Obergeschoss sowie Renaissance-Kreuz- und Netzrippengewölben und Tonnengewölben mit Stichkappen im Erdgeschoss.

Die Kirche St. Margareta ist einschiffig, besitzt einen fünfseitig geschlossenen Chor und einen Turm an der Nordseite. Ihr Renaissance-Kreuzgewölbe stammt aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, ebenso die Renaissance-Fassade. Als Pfarrkirche ist sie seit 1369 beziehungsweise 1384 belegt und befindet sich in der Nähe einer gotischen mittelalterlichen Festung. Die Filialkirche St. Margareta ist im Kern ein gotischer Bau und wird gelegentlich für Gottesdienste genutzt.

An der Südseite der Kirche St. Margareta befindet sich die barocke, oktogonale Kapelle St. Barbara. Sie wurde 1732 mit Kuppel errichtet und weist barocke Malereien auf. Vor der Kapelle St. Johannes Nepomuk stehen auf der linken Seite eine steinerne Statue des heiligen Franz von Paula aus dem Jahr 1717 und auf der rechten Seite eine Statue des heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1727.

Zu den historischen Sehenswürdigkeiten von Radenín gehören das ehemalige jüdische Ghetto und der jüdische Friedhof. Der Friedhof ist rekonstruiert, gepflegt und öffentlich zugänglich; dort sind etwa 300 Grabsteine erhalten.

Natur

Der Schlosspark Radenín ist ein im 19. Jahrhundert gestalteter romantischer Terrassenpark auf barocker Grundlage mit erhaltenem Rest einer Orangerie. Vom Schloss aus fällt der Park über fünf Terrassen ab und umfasst eine Aussichtsstelle sowie eine gemauerte Grotte. Der Schlosshof von Radenín besitzt einen Brunnen und Terrassen.

Verkehr

Die Buslinie 220 fährt auf einer Verbindung vom Busbahnhof Tábor über Radenín und Nuzbely nach Chýnov.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Tábor.

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