Sulíkov: Kultur, Wege und Landschaft
Unterkünfte in Sulíkov
Sulíkov am Naturpark Halasovo Kunštátsko
Sulíkov liegt am nördlichen Rand des Naturparks Halasovo Kunštátsko. Durch Sulíkov führen markierte lokale Radwege und markierte Wanderwege. Der markierte Radweg 5085 verläuft über die Strecke Kunštát–Rudka–Sulíkov–Kněževes–Hartmanice in Richtung Polička. Wer diesem Verlauf folgt, passiert mehrere Orte in einer festen Abfolge; Sulíkov liegt dabei zwischen Rudka und Kněževes.
Sakrale Baugeschichte
Die Kirche der heiligen Maria Magdalena in Sulíkov stammt aus dem 13. Jahrhundert. Ihr Chorturm ist wahrscheinlich frühgotischen Ursprungs und zählt zu den wenigen außergewöhnlich belegten Beispielen in Mähren. Die Kirche der heiligen Maria Magdalena in Sulíkov gehört zur Denkmalliste der Tschechischen Republik. Der Sakralbau verbindet somit eine mittelalterliche Datierung mit einem wahrscheinlich frühgotischen Bauteil und dem Status als eingetragenes Denkmal.
Der Grundriss der Kapelle der heiligen Monika und des heiligen Augustinus hat die Form einer Träne und symbolisiert die Tränen der heiligen Monika um ihren Sohn, den heiligen Augustinus. Die Kapelle der heiligen Monika und des heiligen Augustinus wurde am 30. August 1998 geweiht. Die besondere Grundrissform und das Weihejahr prägen die Kapelle.
Kulturziele in der näheren Umgebung
In der näheren Umgebung bietet Schloss Kunštát zugängliche Innenräume, die die Wohnkultur der letzten adligen Besitzer und die ältesten Bereiche der ursprünglichen Burg zeigen. In der näheren Umgebung liegt die Höhle der Blanitzer Ritter in Rudka mit Skulpturen des Bildhauers Stanislav Rolínek. Das Umfeld der Höhle ist parkartig gestaltet. Schloss Kunštát und Rudka setzen dabei unterschiedliche kulturelle Akzente: Innenräume und Burgbereiche stehen den Skulpturen und der parkartigen Umgebung gegenüber. So reicht das Spektrum von historischen Innenräumen bis zu bildhauerisch geprägten Anlagen im Freien.
Hügel und Ausblicke
Vřesice liegt im Naturpark Halasovo Kunštátsko und in der Schutzzone des Křetínka-Stausees. Der Hügel Povětrňák oberhalb von Vřesice bietet Ausblicke auf die Boskowitzer Furche, das Drahany-Hochland und den Křetínka-Stausee. Auf dem Hügel Povětrňák stand früher eine Windmühle. Vom Brablec-Hügel aus bietet sich ein Blick über das gesamte Křetínka-Tal. Der Hügel Šibeník erhebt sich nordwestlich von Sulíkov und bietet von seinem Gipfel aus einen Ausblick auf die weitere Umgebung.
Handwerk, Wald und Sommermonate
In Vřesice gab es eine umfangreiche Keramikherstellung; das Töpferhandwerk erreichte in den 1930er- und 1940er-Jahren seinen Höhepunkt. Unter geeigneten klimatischen Bedingungen wachsen in den umliegenden Wäldern zahlreiche Pilze und Heidelbeeren. Ein Feuerlöschbecken dient in Vřesice in den Sommermonaten als Schwimmbad. Vřesice verbindet dadurch historische Handwerksgeschichte mit Waldthemen und einem saisonalen Bezug zum Wasser.
Weitere Orte sind Žďár U Blanska, Krasová, Sloup V Moravském Krasu, Obora, Vlkov, Pametice, Malá Lhota und Drnovice U Lysic.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Blansko.