Herálec: Hotels und Unterkünfte

Die erste schriftliche Erwähnung von Herálec stammt aus dem Jahr 1226. Der Ort verbindet eine lange Ortsgeschichte mit konkreten Zeugnissen rund um Kirche, Schloss, Handwerk und historische Bauformen.

Kultur

Zu den besonderen Bildwerken gehören die Bildstöcke an der Straße zum neuen Friedhof hinter Herálec. Sie stammen aus dem Jahr 1767, wurden von einem unbekannten Künstler geschaffen und sind ein wertvolles Beispiel des volkstümlichen Barocks. Die Bildstöcke von 1767 am neuen Friedhof von Herálec wurden in ihrer ursprünglichen Gestalt und mit ihrer ursprünglichen technischen Ausführung restauriert.

Die heutige Kirche St. Bartholomäus wurde am 24. Oktober 1880 vom Bischof von Königgrätz, Josef Hais, feierlich geweiht. Im kleinen Park vor der Kirche steht eine barocke Statue des heiligen Florian aus dem Jahr 1740.

Auch das Chateau Herálec weist mehrere historische Bauphasen auf: Seine Mauern stammen aus dem 13. Jahrhundert, und 1861 wurde es vom Architekten B. Waschmann neugotisch umgestaltet. Von 2009 bis August 2011 erfolgte eine umfassende denkmalpflegerische und historische Rekonstruktion. Nach dem Verkauf von Herálec im Jahr 1601 ließ Kryštof Karel z Roupova das Schloss in den folgenden Jahrzehnten zu einem dreiflügeligen, eingeschossigen Bau mit Rundtürmen umbauen.

Das Schloss wurde für eine Nutzung als luxuriöses Fünf-Sterne-Boutique-Hotel und Spa by L’Occitane hergerichtet. Im Hotel Chateau Herálec gibt es ein Schwimmbad unter historischen Gewölben in den ehemaligen Stallungen des Schlosses.

Geschichte

Der Vorgängerbau der heutigen Kirche St. Bartholomäus stammt aus dem 13. Jahrhundert. Um 1280 wurde er befestigt und durch einen Wassergraben beziehungsweise Teich geschützt.

Zur Wirtschaftsgeschichte des Ortes gehört die erste Glashütte, die 1604 in Herálec errichtet wurde. Im 18. Jahrhundert war Herálec für die Herstellung von Tafel- und Spiegelglas bekannt. Außerdem steht hier ein historischer Getreidespeicher und herrschaftlicher Kornspeicher aus dem Jahr 1726.

Orientierung

Chateau Herálec liegt 7 km von der Autobahn D1 entfernt. Die dazu genannten Ausfahrten sind 90 Humpolec und 104 Větrný Jeníkov.

Die Boží muka im nördlichen Teil von Herálec liegen an einem blau markierten Wanderweg, etwa 500 m von der Kirche entfernt. Mit dem Fahrrad sind sie über einen gut befahrbaren Feldweg erreichbar. Parkmöglichkeiten gibt es an der Kirche oder an einem befestigten Weg etwa 200 m vom Denkmal entfernt.

Weitere Orte: Jitkov, Jedlá, Věžnice, Krucemburk, Sázavka, Nová Ves U Chotěboře, Vepříkov, Heřmanice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Havlíčkův Brod.

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