Ždírec: Kirche und barocke Denkmäler
Unterkünfte in Ždírec
Ždírec hat einen klaren kulturellen Schwerpunkt: Die St.-Wenzel-Kirche prägt den Dorfplatz; zwei barocke Heiligenfiguren ergänzen das Bild. Für die erste Reiseplanung kommen Radwege, Busverbindungen und ein Naturdenkmal im näheren Umfeld hinzu.
Kurzfakten zu Ždírec
Die Kirche St. Wenzel ist die Pfarrkirche der römisch-katholischen Pfarrei Ždírec. Sie bildet einen markanten Punkt auf dem Dorfplatz und ist von einem kleinen Park umgeben. Zwei Radwege treffen im Ort aufeinander; eine markierte Wanderroute führt nicht durch Ždírec.
Was erzählt die St.-Wenzel-Kirche über den Ort?
Eine Kirche in Ždírec ist seit dem 14. Jahrhundert schriftlich belegt; die St.-Wenzel-Kirche wurde vor 1367 zur Pfarrkirche. Das heutige Gebäude ist jünger: Nachdem die frühere Kirche 1890 vollständig abgebrannt war, entstand an ihrer Stelle von 1893 bis 1898 die heutige Kirche. Der neugotische Entwurf stammt vom Baumeister Josef Šupich aus Havlíčkův Brod. So stehen die frühe kirchliche Geschichte und die Entstehungszeit des heutigen Gebäudes für zwei unterscheidbare historische Ebenen.
Der einschiffige Bau hat einen fünfeckigen Chorabschluss und ist seit dem 3. Mai 1958 als Kulturdenkmal geschützt. Im Inneren befinden sich eine alte Orgel und Gemälde mit Szenen aus dem Leben des heiligen Wenzel. Die heutige Innenausstattung ist neueren Datums; von der ursprünglichen Ausstattung sind nur ein großes Holzkreuz und vier steinerne Grabplatten erhalten.
Woran lassen sich die barocken Denkmäler unterscheiden?
Die Sandsteingruppe des heiligen Johannes von Nepomuk stammt aus dem Jahr 1743 und wird Václav Viktor Morávek zugeschrieben. Der Heilige ist lebensgroß dargestellt. Rechts steht ein Engel mit einem Kreuz; links halten drei Putten eine Kartusche mit Madonnenrelief. Die Anordnung der Figuren macht die Gruppe zu einem detailreichen Beispiel barocker Bildhauerkunst.
Die Statue des heiligen Antonius von Padua unterscheidet sich davon durch Material und Gestalt: Sie ist aus Granit, stammt aus dem Jahr 1753 und wurde vom Bildhauer Václav Morávek aus Polná geschaffen. Sie steht im westlichen Teil von Ždírec an einer Straßenkreuzung mit Abzweigungen in Richtung Střítež und Měšín. Bei einem Vergleich helfen also sowohl das Motiv – eine Gruppe gegenüber einer Statue – als auch die unterschiedlichen Materialien und Datierungen.
Was sollten Sie für Wege und Umgebung einplanen?
Zwei Radwege treffen in Ždírec aufeinander. Eine markierte Wanderroute führt dagegen nicht durch den Ort. Da sich Routenverläufe ändern können, ist vor einer Radfahrt ein Blick auf eine aktuelle Karte sinnvoll. Für Busfahrten werden Richtungen nach Jihlava, Polná, Žďár nad Sázavou und Olomouc genannt. Prüfen Sie den Fahrplan für Ihren geplanten Reisetag, wenn Sie eine konkrete Verbindung benötigen.
Im näheren Umfeld liegt die Gedenk-Waldkiefer. Sie steht auf einer gepflegten Raseninsel in den Feldern links an der Straße von Ždírec nach Polná, etwa 600 Meter vom Ort entfernt. Den Zugang zur Kiefer von der Straße aus und die Nutzung der umliegenden Flächen sollten Sie vor Ort prüfen. Der Baum ist 11 Meter hoch und hat einen Stammumfang von 235 Zentimetern; diese Maße können sich mit der Zeit verändern.
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FAQ
Wie alt ist die heutige St.-Wenzel-Kirche?
Der heutige Bau entstand von 1893 bis 1898, nachdem die frühere Kirche 1890 vollständig abgebrannt war. Eine Kirche in Ždírec ist bereits seit dem 14. Jahrhundert schriftlich belegt.
Woran lassen sich die beiden barocken Heiligenfiguren unterscheiden?
Die Johannes-von-Nepomuk-Gruppe ist aus Sandstein, stammt von 1743 und wird Václav Viktor Morávek zugeschrieben. Die Antonius-von-Padua-Statue ist aus Granit, stammt von 1753 und wurde von Václav Morávek aus Polná geschaffen.
Welche Busziele werden für Ždírec genannt?
Busverbindungen werden in Richtung Jihlava, Polná, Žďár nad Sázavou und Olomouc genannt. Prüfen Sie für Ihre konkrete Fahrt den Fahrplan.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jihlava.