Obrataň: Hotels und Unterkünfte
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Foto: Michielverbeek via Source, CC BY-SA 4.0
Obrataň zeigt sich in mehreren Facetten: Wege durch die Landschaft, Sakralbauten, Naturdenkmale und Spuren der regionalen Geschichte stehen hier nebeneinander.
Wandern und Radfahren
Die Obrataňské okruhy sind ein traditioneller österlicher Wandermarsch. Sie umfassen Rundstrecken über 10 km, 20 km und 35 km, die in Obrataň beginnen und enden. Die Umgebung von Obrataň eignet sich zum Wandern und Radfahren sowie im Winter zum Skilanglauf.
Wege und Verkehr
Die 1906 erbaute Schmalspurbahn von Obrataň nach Jindřichův Hradec ist 46 km lang und hat eine Spurweite von 760 mm. Die Schmalspurbahn ist eine touristische Attraktion und dient zugleich der regulären Verkehrsbedienung. Im näheren Umfeld von Obrataň gibt es am Bahnhof Sudkův Důl eine romantisch gelegene Waldhaltestelle der Schmalspurbahn.
Die Radroute 1185 von Černovice nach Pacov führt durch Obrataň. Das Museum für Isolatoren und Blitzableiter befindet sich in einer ehemaligen Mühle in der Siedlung Dvořiště, 2,5 km von Obrataň entfernt, und liegt an der Radroute 1185.
Kultur und Geschichte
Die einschiffige frühgotische Kirche St. Peter und Paul in Obrataň stammt aus dem späten 13. Jahrhundert. Früher wurde sie Kirche Mariä Geburt genannt; gegründet wurde sie 1384 auf einer Anhöhe in der Mitte des Dorfplatzes. Nahe der Kirche befindet sich das T.-G.-Masaryk-Denkmal, das vom Taborer Bildhauer Jan Vítězslav Dušek geschaffen wurde.
In Obrataň steht außerdem eine kleine klassizistische Kapelle mit Glockentürmchen, die um 1800 errichtet wurde. Der hölzerne Getreidespeicher in Obrataň stammt aus dem späten 18. Jahrhundert und ist eines der letzten erhaltenen Bauwerke der gezimmerten Volksarchitektur in der Region.
Natur
Das Naturdenkmal U Bezděčína liegt im Katastergebiet von Obrataň und schützt eine Quellfassung sowie eine Bach-Aue mit besonders geschützten Arten. Im näheren Umfeld von Obrataň erstreckt sich das Josafatské-Tal auf einer Länge von etwa 8 km entlang des Bělá-Bachs und verbindet Sudkův Důl, Bezděčín und Údolí. Dort erheben sich die Ruinen der aus dem 14. Jahrhundert stammenden kleinen Festung Údolský hrádek über einem Teich.
Das Naturdenkmal Rašeliniště u Vintířova schützt einen Komplex aus Quell-, Moor-, Moorwiesen- und Pfeifengraswiesen-Gesellschaften mit Gehölzen und besonders geschützten Arten.
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