Žeranovice im Vorgebirge der Hostýnské hory
Unterkünfte in Žeranovice
Žeranovice liegt im Vorgebirge der Hostýnské hory an der Grenze zwischen Haná, Valašsko und Slovácko. Der Ort liegt teils auf einem Hügel und teils in einem Tal. Durch Žeranovice fließt der Bach Žeranovka, während der Bach Židelná den Ort an seiner Ostseite berührt.
Die drei Landschaftsbezüge ordnen den Ort in unterschiedliche regionale Räume ein, während Hügel, Tal und Gewässer seine nähere räumliche Struktur bestimmen. Für die Unterkunftsplanung können Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornobedingungen als eigene praktische Ebene neben Ortslage, Gelände und Kulturdenkmälern betrachtet werden.
Kultur
Das heutige Gebäude der St.-Laurentius-Kirche in Žeranovice wurde am 21. Oktober 1900 feierlich geweiht. Die frühere Windmühle bei Žeranovice stand bis 1935 und wurde wegen ihres erheblichen Verfalls abgetragen.
Die Statue des heiligen Josef in Žeranovice entstand 1759, wurde 1920 umgestaltet und ist seit dem 3. Mai 1958 ein Kulturdenkmal. Die Statue des heiligen Vendelin ist eine spätbarocke, auf 1760 datierte Skulptur und seit dem 3. Mai 1958 ebenfalls ein Kulturdenkmal.
Im Kulturprofil des Ortes stehen damit ein heutiger Sakralbau, die nicht mehr erhaltene frühere Windmühle und zwei geschützte Skulpturen nebeneinander. Ihre unterschiedlichen Erhaltungsformen und Zeitstellungen geben der historischen Betrachtung mehrere eigenständige Bezugspunkte.
Geschichte und Gelände
Das Tvrziště Hrádek ist ein kleines, gut erhaltenes und im Gelände deutlich erkennbares Reststück eines befestigten feudalen Herrensitzes. Der Kern des Tvrziště Hrádek ist von einem 20 bis 25 Meter breiten Graben umgeben, der außen durch einen niedrigen Wall ergänzt wird.
Das Gelände des Hrádek ist heute über einen von Westen entlang des Talrandes führenden Weg zugänglich. Wegführung, Grabenbreite und Erhaltungszustand beschreiben den Ort aus verschiedenen Blickwinkeln und lassen sich bei der Planung getrennt berücksichtigen.
Die Anlage verbindet dabei eine klar erkennbare Geländesituation mit erhaltenen Resten ihrer früheren Befestigung. Der niedrige Wall ergänzt den Graben, während die Lage des Weges am Talrand die räumliche Einordnung des Tvrziště Hrádek bestimmt.
Weitere Ortsseiten führen nach Chropyně, Počenice-Tetětice, Dřínov, Skaštice, Podhradní Lhota, Přílepy, Míškovice und Ludslavice.
Baukultur
Im Schloss Žeranovice sind trotz zahlreicher Umbauten mehrere ursprüngliche Bauelemente erhalten, darunter steinerne Walmdachgewölbe in den Kellerräumen und ein Rest des ursprünglichen Eingangs zur ehemaligen Feste. Das Schloss Žeranovice erhielt durch die Familie Seilern sein heutiges neugotisches Erscheinungsbild.
Heute befinden sich im Schloss das Gemeindeamt, eine Bibliothek, ein Saal für gesellschaftliche Veranstaltungen und im Erdgeschoss eine Gaststätte.
Am Schloss treten somit erhaltene Bauteile der ehemaligen Feste, das neugotische Erscheinungsbild und die heutige Nutzung gemeinsam hervor. Die Räume und Einrichtungen gehören dabei unterschiedlichen zeitlichen Ebenen an: bauliche Spuren verweisen auf die Vergangenheit, während Gemeindeamt, Bibliothek, Veranstaltungssaal und Gaststätte den gegenwärtigen Bestand bilden.
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