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Szabadszallas entdecken

Unterkünfte in Szabadszallas

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Szabadszállás erschließt sich besonders über seine Erinnerungsorte: Kirchen, Sammlungen und Denkmäler erzählen von Ortsgeschichte und kulturellen Lebenswelten. Für Ihre Reiseplanung kommt Natur in der näheren Umgebung hinzu – von Vogelbeobachtung am Kelemen-szék bis zur etwa dreistündigen Wanderung in Fehérhegy.

File:Nagyállás, Felső Kiskunsági Puszta - 2013.04.13 (1).JPG File:Nagyállás, Felső Kiskunsági Puszta - 2013.04.13 (1).JPG Foto: Derzsi Elekes Andor via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Kurzfakten zu Szabadszállás

  • Das Dörmögő-Haus befindet sich im ehemaligen Pförtnerhaus von Pőcze Imre und dient als Gedenkhaus und ethnografische Ausstellung.
  • Die reformierte Kirche ist barock; ihr heute sichtbarer Baukörper entstand zwischen 1747 und 1759.
  • Die Heimatkundliche Sammlung präsentiert einen Teil der Geschichte von Szabadszállás.
  • In der näheren Umgebung bieten Kelemen-szék und Fehérhegy unterschiedliche Naturerlebnisse.
  • Die Oberen Kiskunság-Salzwasserseen liegen in der Umgebung von Szabadszállás und Akasztó.

Welche Spuren der Ortsgeschichte stehen im Mittelpunkt?

Das Dörmögő-Haus verbindet die Erinnerung an József Attila mit ethnografischen Einblicken. Es befindet sich im ehemaligen Pförtnerhaus von Pőcze Imre und zeigt zeittypische Möbel und Gebrauchsgegenstände. Zugleich ist es die einzige József-Attila-Gedenkstätte im Komitat Bács-Kiskun. Eingeweiht wurde das Haus am 11. April 2005, am 100. Geburtstag des Dichters und im Rahmen des József-Attila-Gedenkjahres.

Die Tóth-Sándor-Heimatkundliche Sammlung zeigt in einer zwölfteiligen Tafelserie die Jahre der Familie Petrovits in Szabadszállás sowie die Verbindung Petőfi Sándors zu diesem Ort. Gebrauchsgegenstände, Kleidung und Geräte aus Pflanzenbau und Viehzucht veranschaulichen die für die Zeit vom späten 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts typische Lebens- und Sachkultur. Auch alte Handwerke werden vorgestellt. Das Tájház am Mars tér 5 bewahrt volkstümliche Bräuche und Traditionen und stellt das Leben der Menschen vor, die im vergangenen Jahrhundert in dieser Gegend lebten.

Das Petőfi-Sándor-Denkmal kennzeichnet den ehemaligen Wohnort von Petrovics István und Hrúz Mária, die sich 1818 in Szabadszállás niederließen. Im Garten der Petőfi-Sándor-Stadtbibliothek befindet sich eine von Páli Lajos geschaffene Petőfi-Büste, die 1969 aufgestellt wurde. Sammlung, Tájház und Denkmäler setzen dabei unterschiedliche Akzente: von Gegenständen und Handwerk über traditionelle Lebensweisen bis zu den Erinnerungen an bestimmte Personen.

Wie unterscheiden sich Kirchen und Erinnerungsorte?

Die reformierte Kirche von Szabadszállás ist ein barocker Bau. Ihr heute sichtbarer Baukörper entstand zwischen 1747 und 1759; der Turm wurde 1771 errichtet. Eine ovale Gedenktafel über dem Eingang des Turms erinnert mit ihrer Inschrift an den Bau der Kirche durch die reformierte Bevölkerung im Jahr 1770 mit Genehmigung Maria Theresias.

Auch die katholische Kirche hat eine eigene Baugeschichte: Sie wurde 1929 nach Plänen des Architekten Fridrich Lajos fertiggestellt. Ihr Grundriss wurde an die Form des Grundstücks angepasst.

Die Kriegsdenkmäler unterscheiden sich nach Anlass und Datierung. Das 1922 errichtete Denkmal ehrt die im Ersten Weltkrieg gefallenen Einwohner von Szabadszállás und trägt 255 Namen. Das Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs wurde 1992 im Stadtzentrum eingeweiht und trägt mehr als 200 Namen von militärischen und zivilen Opfern. Eine Gedenktafel für Rozsnyai Pál erinnert an den Husaren-Oberleutnant, der im Freiheitskampf von 1848 aus der kaiserlichen Armee floh und später Oberrichter von Szabadszállás wurde.

Der Europäische-Union-Gedenkpark ist ein Park im Stadtzentrum, den die Stadt zur Erinnerung an den EU-Beitritt am 1. Mai 2004 anlegte. Zwischen Kirchenbau, Gedenktafeln und Park liegen so verschiedene historische Themen: Baugeschichte, persönliche Lebenswege und gemeinschaftliches Gedenken.

Welche Naturangebote liegen in der Umgebung?

In der näheren Umgebung von Szabadszállás bietet die Route zum Kelemen-szék an der Grenze von Fülöpszállás Vogelbeobachtung mit Ferngläsern von Aussichtstürmen sowie einen Spaziergang auf einem Lehrpfad. Dazu gehören botanische und weitere naturkundliche Eindrücke. Fehérhegy liegt an der Grenze zu Fülöpháza; dort führt eine etwa dreistündige Wanderung durch Sanddünen. Die Angebote unterscheiden sich damit in ihrem Schwerpunkt: Bei Kelemen-szék stehen Beobachtung und Lehrpfad im Vordergrund, bei Fehérhegy die Wanderung durch die Dünen.

Ein weiterer Landschaftsaspekt sind die Oberen Kiskunság-Salzwasserseen in der Umgebung von Szabadszállás und Akasztó. Ihre großen, flachen und offenen Wasserflächen bieten großen Mengen an Wasservögeln geeignete Lebensräume. Zusammen mit den Kulturorten ergibt sich eine Wahl zwischen Ortsgeschichte, Gedenkorten und Naturerlebnissen in der näheren Umgebung.

Weitere Reiseziele entdecken: Apostag, Szalkszentmárton, Tass.

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FAQ

Was zeigt die Tóth-Sándor-Heimatkundliche Sammlung?

Eine zwölfteilige Tafelserie behandelt die Jahre der Familie Petrovits in Szabadszállás und Petőfi Sándors Verbindung zum Ort. Außerdem zeigt die Sammlung Gebrauchsgegenstände, Kleidung, Geräte aus Pflanzenbau und Viehzucht sowie alte Handwerke.

Wie viele Namen tragen die Kriegsdenkmäler?

Das Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs trägt 255 Namen. Das Denkmal für die Opfer des Zweiten Weltkriegs trägt mehr als 200 Namen von militärischen und zivilen Opfern.

Welche Naturerlebnisse gibt es in der näheren Umgebung?

Am Kelemen-szék bietet die Route Vogelbeobachtung von Aussichtstürmen und einen Spaziergang auf einem Lehrpfad. In Fehérhegy führt eine etwa dreistündige Wanderung durch Sanddünen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kunszentmiklósi.