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Villánykövesd entdecken

Unterkünfte in Villánykövesd

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Villánykövesd verbindet eine markante Kellerzeile mit einer spätbarocken Kirche und einem überlieferten Osterbrauch. Die Details geben Ihnen einen ersten Eindruck davon, welche Kultur- und Architekturthemen den Ort prägen.

Kurzfakten zu Villánykövesd

  • Die dreistufige Kellerzeile besteht aus Presshäusern, von denen keines genau dem anderen gleicht.
  • Der Bau des Kellerdorfs begann in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts; seine endgültige Form erreichte es erst Mitte des 20. Jahrhunderts.
  • In der Kirche Mariä Himmelfahrt befindet sich ein klassizistischer Hauptaltar aus dem 19. Jahrhundert.
  • Beim kerepelés ersetzen junge Menschen von Gründonnerstag bis zur Auferstehungsfeier am Karsamstag das Glockengeläut mit Holzklappern.

Was macht die Kellerzeile besonders?

Das Kellerdorf ist dreistufig angelegt. Die Presshäuser bilden zwar gemeinsam eine Kellerzeile, doch keines gleicht genau dem anderen. Unterschiede zeigen sich unter anderem in der Bemalung der Fassaden und in Farbe und Muster der Kellertüren. So stehen neben der Gesamtform auch einzelne Gestaltungselemente im Mittelpunkt: Die Zeile ist kein einheitlicher Block, sondern setzt sich aus individuell gestalteten Häusern zusammen.

Auch die Entstehungszeit erzählt von einer langen Entwicklung. Der Bau begann in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts; seine endgültige Form erhielt das Kellerdorf erst Mitte des 20. Jahrhunderts. Diese Zeitspanne hilft, den heutigen Aufbau einzuordnen: Die bekannte dreistufige Anlage war nicht von Beginn an in ihrer endgültigen Gestalt vorhanden. Vom Kellerdorf bietet sich außerdem ein Blick auf den benachbarten Fekete-hegy, ein Naturschutzgebiet.

Welche Kultur prägt Villánykövesd?

Die römisch-katholische Kirche Mariä Himmelfahrt ist spätbarock. Ihr klassizistischer Hauptaltar stammt aus dem 19. Jahrhundert. Damit kommen in einem Bauwerk zwei unterschiedliche kunsthistorische Bezüge zusammen: die spätbarocke Kirche und der jüngere Altar. Wer sich für Architektur und sakrale Kunst interessiert, findet hier neben der Kellerzeile einen weiteren konkreten Schwerpunkt des Ortes.

Ein anderer Ausdruck lokaler Tradition ist das kerepelés zu Ostern. Junge Menschen ziehen mit Holzklappern an die Stelle des Glockengeläuts: Der Brauch beginnt am Gründonnerstag und dauert bis zur Auferstehungsfeier am Karsamstag. Die Gemeinde pflegt ihn seit Menschengedenken. Für die Reiseplanung lässt sich dieser Brauch zeitlich klar einordnen; er gehört zur Osterzeit und ist kein ganzjähriges Erlebnis.

Welche weiteren Themen bietet das übergeordnete Reiseziel Branau?

Auch über Villánykövesd hinaus hält das übergeordnete Reiseziel Branau unterschiedliche Kulturthemen bereit. In Pécs umfasst die frühchristliche Nekropole von Sopianae verzierte Gräber aus dem 4. Jahrhundert. Die Gräber wurden als unterirdische Grabkammern mit oberirdischen Gedenkkapellen errichtet und mit reich ausgestalteten christlichen Wandmalereien versehen. Das ist ein archäologischer Zugang zur Geschichte, während Kellerzeile und Kirche in Villánykövesd andere bauliche und religiöse Themen setzen.

Ebenfalls in Pécs liegt das Zsolnay-Kulturviertel. Zu seinen Ausstellungen gehören „Golden Age of Zsolnay“, die „Pink Exhibition“ sowie eine Ausstellung zur Familien- und Fabrikgeschichte. Das Angebot für Kinder umfasst Freiluftspielplätze, ein interaktives Lab, ein Planetarium, das Bóbita-Puppentheater, eine Keramikmalwerkstatt und Kurse in der Hercules-Werkstatt. Damit stehen in Branau neben den historischen Orten auch Ausstellungen und unterschiedliche praktische beziehungsweise spielerische Angebote zur Auswahl.

Wie unterscheiden sich Natur- und Regionalthemen?

Wer sich für Landschaft, Landwirtschaft und Tierwelt interessiert, findet im übergeordneten Reiseziel Branau weitere eigenständige Themen. Das Ős-Dráva-Besucherzentrum nahe Szaporca bietet eine interaktive Ausstellung, einen landwirtschaftlichen Vorführbereich mit praktischer Bewirtschaftung und drei thematische Lehrpfade. Diese vermitteln Wissen über traditionelle Landwirtschaft, das Ős-Dráva-Programm und die Tierwelt entlang der Drau. Im Landwirtschaftsbereich werden einheimische ungarische Haustiere gezeigt, darunter Graurinder, Mangalitza-Schweine, Huzulenpferde sowie alte Schaf- und Geflügelrassen.

Der Wildnis-Lehrpfad an der Alten Drau setzt einen weiteren Schwerpunkt auf Naturbeobachtung. Zu seiner Ausstattung gehören eine Vogelbeobachtungs- und Vogelberingungsstation, ein Aussichtspunkt, ein Fotounterstand, ein überdachter Aktivitätsbereich und mehrere Rastplätze. Solche Themen unterscheiden sich deutlich von der gebauten historischen Umgebung Villánykövesds.

Auch Weine und Speisen sind ein Thema im übergeordneten Reiseziel Branau: In der Kellerzeile von Villány kann man das ganze Jahr über von Keller zu Keller gehen und Weine sowie Speisen verkosten. Das ergänzt die baulichen und kulturellen Schwerpunkte um einen kulinarischen Aspekt, ohne ihn mit der Kellerzeile in Villánykövesd gleichzusetzen.

Weitere Reiseziele entdecken: Matty, Gordisa, Harkány, Nagytótfalu, Villány, Rádfalva, Magyarbóly, Nagyharsány.

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FAQ

Wie alt ist die Kellerzeile von Villánykövesd?

Der Bau des Kellerdorfs begann in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Seine endgültige Form erreichte es erst Mitte des 20. Jahrhunderts.

Was ist das kerepelés?

Beim kerepelés ersetzen junge Menschen mit Holzklappern das Glockengeläut. Der Osterbrauch dauert in Villánykövesd von Gründonnerstag bis zur Auferstehungsfeier am Karsamstag.

Was ist an der Kirche Mariä Himmelfahrt bemerkenswert?

Die römisch-katholische Kirche ist spätbarock. Ihr klassizistischer Hauptaltar stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Was sieht man von der Kellerzeile aus?

Vom Kellerdorf bietet sich ein Blick auf den benachbarten Fekete-hegy, ein Naturschutzgebiet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Siklósi.