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Bükkösd entdecken: Schloss, Kirche und Ökopark

Unterkünfte in Bükkösd

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Bükkösd stehen das Petrovszky-, später Jeszenszky-Schloss, die römisch-katholische Kirche und der Ökopark für unterschiedliche Entdeckungen. Die historischen Zuschreibungen und die Wahl zwischen zwei Parkrouten geben Ihnen konkrete Anhaltspunkte, um Kultur und Tierbeobachtung bei Ihrer Planung zu gewichten.

File:Dél-dunántúli Piros pecsételőhely Bükkösd DDP 13.jpg File:Dél-dunántúli Piros pecsételőhely Bükkösd DDP 13.jpg Foto: Ocsovai Mária via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kurzfakten zu Bükkösd

  • Das Petrovszky-, später Jeszenszky-Schloss wurde von Fischer von Erlach entworfen; wer den Bau veranlasste, ist umstritten.
  • Die römisch-katholische Kirche wurde 1791 erbaut und besitzt Statuen in Nischen ihrer Fassade.
  • Im Bükkösdi Ökopark können Besucher zwischen den Routen Völgy séta und Erdőjárók útja wählen.
  • Im Park lassen sich Wasser- und Landgeflügel sowie in Ungarn vorkommende Großwildarten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.

Welche Geschichte erzählen Schloss und Kirche?

Das Schloss trägt zwei Namen: Petrovszky, später Jeszenszky. Fischer von Erlach entwarf es. Beim Auftraggeber beziehungsweise Bauveranlasser gehen die historischen Darstellungen auseinander. Einer Darstellung zufolge ließ Zsigmond Petrovszky das Schloss 1786 errichten. Andere Forschende schreiben den Bau Horváth Dániel zu: Er soll es für seinen Schwiegersohn Petrovszky József und seine Tochter Horváth Krisztina errichten lassen haben. Die Jahreszahl 1786 gehört dabei nur zur ersten Darstellung.

Auch die Kirche bietet konkrete Details für einen kulturgeschichtlichen Rundgang. Petrovszky Zsigmond und ein Geschwisterteil erbauten sie 1791. Der Entwurf stammt von Buch József, dem ersten Zeichenlehrer in Pécs. In Nischen der Kirchenfassade stehen Statuen des heiligen Johannes von Nepomuk und des heiligen Sigismund. Eine mündliche Überlieferung verbindet außerdem den Altarunterbau mit dem Paulinerkloster auf dem Jakabhegy bei Pécs und nennt Goric-Marmor als Material. Diese Herkunft ist als Überlieferung zu verstehen.

Schloss und Kirche laden dazu ein, beim Besuch auf unterschiedliche Arten von Geschichte zu achten: auf die wechselnden Zuschreibungen rund um den Schlossbau und auf die namentlich überlieferten Beteiligten, Gestaltungsdetails und Traditionen der Kirche. So bleibt der Rundgang nicht bei den Bauwerken stehen, sondern führt auch zu den Geschichten, die mit ihnen verbunden sind.

Was können Sie im Bükkösdi Ökopark erleben?

Im Ökopark können Gäste zwischen Völgy séta und Erdőjárók útja wählen. Beide Namen bezeichnen die angebotenen Routen; welche davon Sie wählen, können Sie an Ihrem Interesse an den Parkwegen ausrichten. Bei der Tierbeobachtung stehen Wasser- und Landgeflügel sowie in Ungarn vorkommende Großwildarten im Mittelpunkt. Die Tiere lassen sich in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.

Für Vorschul- und Schulgruppen gehören Tierfütterung und Tierkontakt, Reiten sowie ein Spielplatz zu den thematischen Programmen. Diese Angebote richten sich an die genannten Gruppen und werden nach vorheriger Absprache gebucht. Wenn Sie eine Gruppenreise planen, stimmen Sie das Programm daher im Voraus ab.

Welche weiteren Themen bietet das übergeordnete Reiseziel Branau?

Ein eigener Blick auf das übergeordnete Reiseziel Branau eröffnet weitere Kulturthemen. In Pécs umfasst die frühchristliche Nekropole von Sopianae verzierte Gräber aus dem 4. Jahrhundert: unterirdische Grabkammern mit oberirdischen Gedenkkapellen und reich ausgestalteten christlichen Wandmalereien. Das Zsolnay-Kulturviertel in Pécs zeigt unter anderem die Ausstellungen „Golden Age of Zsolnay“, „Pink Exhibition“ und eine Ausstellung zur Familien- und Fabrikgeschichte. Für Kinder gibt es dort Freiluftspielplätze, ein interaktives Lab, ein Planetarium, das Bóbita-Puppentheater, eine Keramikmalwerkstatt und Kurse in der Hercules-Werkstatt. Der frei zugängliche Außenbereich ist während der Öffnungszeiten kostenlos nutzbar; prüfen Sie die Öffnungszeiten vor Ihrem Besuch.

Auch Natur, Landwirtschaft und regionale Küche gehören zum Angebot im übergeordneten Reiseziel Branau. Das Ős-Dráva-Besucherzentrum nahe Szaporca verbindet eine interaktive Ausstellung mit einem landwirtschaftlichen Vorführbereich und drei thematischen Lehrpfaden. Sie vermitteln Wissen über traditionelle Landwirtschaft, das Ős-Dráva-Programm und die Tierwelt entlang der Drau. Im Landwirtschaftsbereich werden einheimische ungarische Haustiere gezeigt, darunter Graurinder, Mangalitza-Schweine, Huzulenpferde sowie alte Schaf- und Geflügelrassen. Der Wildnis-Lehrpfad an der Alten Drau verfügt über eine Vogelbeobachtungs- und Vogelberingungsstation, einen Aussichtspunkt, einen Fotounterstand, einen überdachten Aktivitätsbereich und mehrere Rastplätze. In der Kellerzeile von Villány können Sie das ganze Jahr über Weine und Speisen verkosten.

Weitere Reiseziele entdecken: Szentlőrinc, Dinnyeberki, Hetvehely und Helesfa.

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FAQ

Wer entwarf das Petrovszky-, später Jeszenszky-Schloss?

Das Schloss wurde von Fischer von Erlach entworfen. Wer den Bau veranlasste, ist umstritten: Eine Darstellung nennt Zsigmond Petrovszky und das Jahr 1786, andere Forschende Horváth Dániel.

Welche besonderen Details gibt es in der Kirche von Bükkösd?

Die 1791 erbaute Kirche wurde von Petrovszky Zsigmond und einem Geschwisterteil errichtet und von Buch József entworfen. In Fassadennischen stehen Statuen des heiligen Johannes von Nepomuk und des heiligen Sigismund.

Welche Routen und Tiere gibt es im Bükkösdi Ökopark?

Gäste können zwischen Völgy séta und Erdőjárók útja wählen. Im Park lassen sich Wasser- und Landgeflügel sowie in Ungarn vorkommende Großwildarten in ihrer natürlichen Umgebung beobachten.

Für wen sind die thematischen Programme im Ökopark gedacht?

Die Programme mit Tierfütterung und -kontakt, Reiten und Spielplatz richten sich an Vorschul- und Schulgruppen. Buchungen erfolgen nach vorheriger Absprache.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Szentlőrinci.