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Biatorbágy: Viadukte und Kalksteinlandschaft

Unterkünfte in Biatorbágy

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Biatorbágy verbindet historische Viadukte mit Kalksteinlandschaften, geologischen Spuren und einem ein Kilometer langen Spazierweg.

File:Biai-tó (3).jpg File:Biai-tó (3).jpg Foto: Elekes Andor via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kurzfakten zu Biatorbágy

  • Die zwei Viadukte wurden 1883–1884 und 1898 erbaut.
  • Am Rand der Südseite des Kőhegy verläuft ein mächtiger Lajta-Kalksteinzug. Der Kőorr ist mit 301 Metern der höchste Punkt des Kőhegy-Kalksteinzugs.
  • Auf dem Kalksteinzug an der Westseite des Öreghegy liegen das Natura-2000-Gebiet Madárszirt und Nyakaskő.
  • Die römisch-katholische Kirche in Torbágy wurde 1800 im klassischen Stil zu Ehren der heiligen Anna errichtet und steht unter nationalem Denkmalschutz.
  • Im Projektgebiet der Madár-forrás wurde ein ein Kilometer langer Spazierweg angelegt. In der unmittelbaren Umgebung der Quelle liegt ein kleines Feuchtgebiet.

Was erzählen Viadukte und Kirche über Biatorbágy?

Die beiden Viadukte von Biatorbágy sind aus historischer und technikhistorischer Sicht interessant. Ihre Baujahre verweisen auf zwei Bauphasen: Die erste Brücke entstand 1883–1884, die zweite 1898. Wer sich für die Geschichte von Bauwerken interessiert, kann die beiden Daten als zeitliche Orientierung für die Entwicklung der Viadukte betrachten.

Einen anderen historischen Bezugspunkt bietet die römisch-katholische Kirche in Torbágy. Sie wurde 1800 im klassischen Stil zu Ehren der heiligen Anna errichtet und steht unter nationalem Denkmalschutz. Damit ergänzen sich in der Ortsgeschichte zwei unterschiedliche Themen: die technikhistorische Bedeutung der Viadukte und die Geschichte eines Sakralbaus mit klar benannter Widmung.

Auch die Geschichte des Angyalfia Vásár lässt sich zeitlich einordnen: Im Herbst 2002 beschloss das Kuratorium der Elternstiftung der Biatorbágyer Grundschule, eine Adventsveranstaltung zu organisieren.

Wo zeigt sich die Kalksteinlandschaft?

Auf der Südseite des Kőhegy verläuft am Rand ein mächtiger Zug aus Lajta-Kalkstein. Der Kőorr ist mit 301 Metern der höchste Punkt des Kőhegy-Kalksteinzugs. Auf einem Kalksteinzug an der Westseite des Öreghegy liegen das Natura-2000-Gebiet Madárszirt und Nyakaskő. Die Ortsnamen beschreiben damit verschiedene Landschaftsbezüge in Biatorbágy.

Zwischen Nyakaskő und Madárszirt verläuft der Csízgey-árok. Dort lassen sich Gesteinsschichtungen sowie Abdrücke von Muscheln und Krebsen als Überreste eines urzeitlichen Meeres beobachten. So gehören nicht nur die Gesteinszüge, sondern auch ihre Schichten und die Abdrücke früherer Meereslebewesen zu den markanten geologischen Themen der Gegend.

Ein weiteres benanntes Merkmal liegt am Kőhegy-Kamm: Im ersten Felsen befinden sich zwei Nischen, von denen eine als Großnische gilt.

Welche Naturthemen können Sie zu Fuß entdecken?

Im Projektgebiet der Madár-forrás wurde ein ein Kilometer langer Spazierweg angelegt. Seine Länge macht ihn zu einer kompakten Option für einen Spaziergang. Das kleine Feuchtgebiet in der unmittelbaren Umgebung der Quelle ergänzt diesen Naturbezug um ein weiteres Landschaftselement.

Ein anderer konkreter Orientierungspunkt für naturkundlich Interessierte befindet sich am Ende der Kölcsey utca, die früher Szél utca hieß: Dort steht ein Schild zur Bestimmung von Vögeln, auf dessen Rückseite sich eine Karte befindet. Das Schild verbindet somit Informationen zur Vogelbestimmung mit einer Karte an einem genau bezeichneten Straßenende.

Welcher Schwerpunkt passt zu Ihrem Aufenthalt?

Für Bau- und Ortsgeschichte bieten die Viadukte und die Kirche in Torbágy unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Wer sich für Geologie interessiert, kann die Kalksteinzüge, Kőorr und die Schichtungen im Csízgey-árok in den Blick nehmen. Für einen kurzen Aufenthalt im Freien ist der ein Kilometer lange Spazierweg an der Madár-forrás eine andere Möglichkeit. Wenn Sie ein Hotel suchen, können Sie zunächst überlegen, welcher dieser Schwerpunkte für Ihre Reise wichtig ist, und die Unterkunft mit Ihren eigenen Plänen abgleichen.

Weitere Reiseziele entdecken: Budakeszi, Sóskút, Telki, Törökbálint, Páty, Pusztazámor, Herceghalom und Budajenő.

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FAQ

Wann wurden die Viadukte von Biatorbágy erbaut?

Die erste Brücke entstand 1883–1884, die zweite 1898.

Wo befinden sich Madárszirt und Nyakaskő?

Sie liegen auf einem Kalksteinzug an der Westseite des Öreghegy. Der Csízgey-árok verläuft zwischen beiden.

Wie lang ist der Spazierweg an der Madár-forrás?

Der im Projektgebiet angelegte Spazierweg ist ein Kilometer lang. In der unmittelbaren Umgebung der Quelle befindet sich außerdem ein kleines Feuchtgebiet.

Was finden Sie am Ende der Kölcsey utca?

Dort steht ein Schild zur Bestimmung von Vögeln. Auf seiner Rückseite befindet sich eine Karte.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Budaörsi.