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Százhalombatta: Kirchen, Museum und Gräberfeld

Unterkünfte in Százhalombatta

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Százhalombatta verbindet Kirchen aus verschiedenen Epochen mit einer Ortsgeschichte, die das „Matrica“-Museum von der Eiszeit bis ins 19. Jahrhundert spannt. Dazu kommt ein großflächiges, geschütztes Gräberfeld. Für Ihre Reiseplanung ergibt sich damit ein kulturhistorischer Schwerpunkt, der Architektur, Museum und Landschaft unterscheidet.

Százhalombatta 1955, löszfal a Dunáról nézve. Fortepan 91106 Százhalombatta 1955, löszfal a Dunáról nézve. Fortepan 91106 Foto: Photo: FOTO:Fortepan — ID 91106 : Adományozó/Donor: UVATERV. archive copy at the Wayback Machine

Kurzfakten zu Százhalombatta

Die katholische Szent-István-Kirche wurde von Imre Makovecz entworfen und 1996 geweiht. Die serbisch-orthodoxe Kirche ist ein Barockbau aus dem Jahr 1750 an der Hauptstraße der Altstadt. Das „Matrica“-Museum zeigt eine Dauerausstellung zur Ortsgeschichte von der Eiszeit bis ins 19. Jahrhundert; in seinem Garten sind Steinreliefs aus dem römischen Militärlager und dem Friedhof von Matrica zu sehen. Das Gräberfeld bei Százhalombatta ist knapp 70 Hektar groß und steht unter archäologischem Schutz und Naturschutz.

Welche Kirchen prägen die Ortsgeschichte?

Die serbisch-orthodoxe Kirche steht an der Hauptstraße der Altstadt und wurde 1750 im Barock erbaut. Die katholische Szent-István-Kirche entwarf Imre Makovecz; ihre Weihe erfolgte 1996. So begegnen Ihnen zwei Konfessionen und unterschiedliche architektonische Zeiten.

Für den zeitlichen Vergleich ist wichtig, dass die Jahreszahlen verschiedene Ereignisse bezeichnen: 1750 ist das Baujahr der serbisch-orthodoxen Kirche, 1996 das Weihedatum der katholischen. Auch die Merkmale unterscheiden sich: Bei der ersten stehen Barockstil und Lage in der Altstadt im Vordergrund, bei der zweiten der namentlich bekannte Entwerfer. Wenn Sie sich für Sakralarchitektur interessieren, können Sie die Kirchen so nach Konfession, Gestaltung und historischer Einordnung unterscheiden.

Welche Geschichte erzählt das „Matrica“-Museum?

Die Dauerausstellung des „Matrica“-Museums führt durch die Ortsgeschichte von der Eiszeit bis ins 19. Jahrhundert. Ihre zeitliche Spannweite bietet einen anderen Blick als die Geschichte eines einzelnen Gebäudes: Im Mittelpunkt steht eine lange Abfolge von Epochen. Das gibt Ihnen einen breiten historischen Rahmen, wenn Sie Százhalombatta nicht nur anhand seiner Architektur betrachten möchten.

Im Garten des Museums sind Steinreliefs aus dem römischen Militärlager und dem Friedhof von Matrica zu sehen. Ihre Herkunft ist damit konkreter umrissen als der breite Zeitraum der Dauerausstellung. Für die Einordnung lohnt sich diese Unterscheidung: Die Ausstellung umfasst viele Epochen, während die Reliefs einen bestimmten römischen Zusammenhang aufgreifen.

Was zeichnet das geschützte Gräberfeld aus?

Das Gräberfeld bei Százhalombatta umfasst knapp 70 Hektar und steht unter archäologischem Schutz sowie Naturschutz. Früheisenzeitliche Hügelgräber gehören zur historischen Einordnung des Areals. Teile der Fläche sind weiterhin landwirtschaftlich genutzt; die fortbestehende Nutzung ist damit ebenfalls Teil der Beschreibung des Gebiets.

Im Vergleich zu den Steinreliefs im Museumsgarten geht es beim Gräberfeld nicht um einzelne Stücke, sondern um eine große geschützte Fläche. Archäologie und Naturschutz sind beide Teil ihrer Einordnung. So umfasst Százhalombattas kulturgeschichtliches Profil neben Gebäuden und Museumsobjekten auch einen eigenständigen Landschafts- und Geschichtsschwerpunkt.

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FAQ

Welche Konfessionen vertreten die beiden Kirchen?

Die Szent-István-Kirche ist katholisch; die Kirche an der Hauptstraße der Altstadt ist serbisch-orthodox.

Welche Zeitspanne umfasst die Dauerausstellung?

Sie führt von der Eiszeit bis ins 19. Jahrhundert. Im Museumsgarten sind außerdem Steinreliefs aus dem römischen Matrica zu sehen.

Wie groß ist das geschützte Gräberfeld?

Es umfasst knapp 70 Hektar und steht sowohl unter archäologischem Schutz als auch unter Naturschutz. Teile werden weiterhin landwirtschaftlich genutzt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Érdi.