Moskauer Kreml: Mauern, Kathedralen und Geschichte

Der Kreml ist wohl die Hauptsehenswürdigkeit von Moskau, das Symbol Russlands, das sich in der Stadtmitte befindet. Heutzutage ist Kreml die Residenz des Präsidenten von Russland. Der Kreml befindet sich am Hügel Borowizki am linken Ufer des Flusses Moskau. Außerdem ist er das Zentrum der Macht, hier befinden sich viele kulturelle und historische Werte.


Die ersten Festigungen auf dem Territorium des modernen Kremls wurden Mitte des 12. Jahrhunderts errichtet. Die Gesamtlänge dieser Festungen betrug damals ca. 700 Meter. Das 12. Jahrhundert gilt als die Periode „der großen Errichtung des Kremls“. Im 14. Jahrhundert wurden Mauer von Kreml ausgebaut. Später wurden die Holzfestungen durch Festungen aus weißem Stein ersetzt. Man denkt, dass es den Namen „das weißsteinige Moskau“ seit dieser Zeit gibt.


Die ersten Kirchen des Kremls wurden im 13. Jahrhundert gebaut. Ein bisschen später, im 15. Jahrhundert, wurde der Kreml unter Mitwirkung der italienischen Meister umgebaut. Im 15. Jahrhundert wurden in Kreml solche architektonische Denkmäler wie z.B. die Kathedrale Uspenski, die Kathedrale Blagowetschenski, der Facettenpalast usw. erbaut. Noch später, im 16. Jahrhundert, wurde hier die Kathedrale Archangelski, die Gruft der russischen Zaren, errichtet.


Seit dieser Zeit sind viele neue Gebäude errichtet worden. Im Zeitraum vom 16. bis 19. Jahrhundert wurden die Gebäuden des Senats und des Arsenals, das Gebäude des Großen Kremlpalastes und der Rüstkammer gebaut.


Die Rüstkammer ist heutzutage das am meisten besuchte Museum des Kremls. Hier befindet sich der Almasenbestand von Russland, hier kann man auch die einzigartigen Kunststücke der berühmten Juweliere bewundern, unter anderem auch die der Familie Faberge.


Das Gebäude des noch in der Sowjetzeit errichteten Kongresspalastes, ein für sowjetische Architektur typischer Stück, sticht sich vom architektonischen Ensemble des Kremls ab.


Der Kreml wurde für Besichtigungen im Jahre 1955 geöffnet, 2 Jahre nach dem Tod von Stalin. 2000 hat die UNESCO den Moskauer Kreml in die Liste des Weltkulturerbes eingetragen.

Kurzfakten: Der Moskauer Kreml

  • Der Moskauer Kreml liegt auf dem Borowizki-Hügel am Fluss Moskwa im Zentrum der Stadt.
  • Mauern, Türme, Kathedralen, Paläste und Museen bilden ein historisch gewachsenes Ensemble.
  • Uspenski-, Blagoweschtschenski- und Archangelski-Kathedrale setzen unterschiedliche religiöse und kunstgeschichtliche Schwerpunkte.
  • Der Moskauer Kreml und der Rote Platz gehören seit 1990 zum UNESCO-Welterbe.
  • Rüstkammer, Freiflächen und einzelne Gebäude können eigene Tickets und Zugangsregeln haben.
  • Öffnung, Eintritt, Sicherheitskontrollen, Sperrungen und aktuelle Reisebedingungen werden vor dem Besuch bestätigt.

Den Kreml-Besuch sinnvoll planen

Der Moskauer Kreml verbindet politische Geschichte, Kirchen, Museen und einen stark kontrollierten Zugang. Vor der Besichtigung sollte feststehen, welche Bereiche und Sammlungen interessieren, denn ein Rundgang durch das gesamte Ensemble lässt sich nicht beliebig verkürzen. Eintrittsbedingungen, Sicherheitskontrollen und die aktuell zugänglichen Bereiche sollten unmittelbar vor dem Besuch geprüft werden.

Für den Reisetag empfiehlt sich ein Zeitpuffer vor dem Einlass. Große Taschen, verbotene Gegenstände und spontane Änderungen der Zugangsregeln können die Planung beeinflussen. Zusammen mit dem Roten Platz und dem Lenin-Mausoleum ergibt sich ein historischer Schwerpunkt im Zentrum; für weitere Museen ist ein eigener Zeitblock meist übersichtlicher.

Einlass und Besichtigungsumfang abwägen

Wer den Kreml zum ersten Mal besucht, sollte vorab zwischen einem kurzen Überblick und einer ausführlichen Museumsbesichtigung wählen. Diese Entscheidung beeinflusst Ticket, Zeitbedarf und die Reihenfolge im Zentrum. Für Familien oder Reisende mit engem Zeitplan ist ein klarer Hauptbereich übersichtlicher als der Versuch, alle Gebäude an einem Vormittag zu sehen.

Festungsmauern, Kathedralen und Museen verbinden

Der Moskauer Kreml ist ein befestigtes historisches Ensemble und nicht nur ein einzelnes Gebäude. Der offizielle Museumsauftritt des Moskauer Kremls ist für Öffnung, Tickets und aktuelle Hinweise maßgeblich. Im Stadtraum ergänzen Moskau und die Informationen zum Roten Platz die Lage am Moskwa-Ufer.

Auf dem Kathedralenplatz stehen Bauwerke mit unterschiedlichen Funktionen und Entstehungszeiten. Die Moskauer Museen, das Lenin-Mausoleum und das Einkaufen in Moskau gehören zu weiteren Stadtpunkten, die nicht mit einem einzigen Kreml-Rundgang vermischt werden sollten. Für den UNESCO-Kontext ist der Zusammenhang von Kreml und Rotem Platz entscheidend.

Rüstkammer, Kathedralenplatz, Mauern und Außenansichten brauchen jeweils eigene Zeit. Eintrittskarten, Taschenregeln, Sicherheitskontrollen, Fotografie und mögliche Sperrungen werden unmittelbar vor dem Termin geprüft. Die Bahnhöfe von Moskau sind für die Ankunft wichtige Orientierungspunkte, ersetzen aber keine konkrete Wegplanung.

Vor einer verbindlichen Reise werden Anreise und Verkehr, Reisevorbereitung, Sicher unterwegs und die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise zur Russischen Föderation geprüft. Historische Beschreibungen bestätigen weder heutige Öffnungszeiten noch einen freien Zugang zu allen Bereichen.

FAQ zum Moskauer Kreml

Was gehört zum Moskauer Kreml?

Zum Ensemble gehören Festungsmauern und Türme, der Kathedralenplatz, mehrere historische Gebäude, Museen und weitere Bereiche mit unterschiedlichen Regeln.

Wie lange sollte man für den Kreml einplanen?

Das hängt davon ab, ob nur Außenbereiche, der Kathedralenplatz oder zusätzlich ein Museum besucht werden. Eintritt, Kontrolle, Wege und Pausen werden als eigene Zeitblöcke geplant.

Ist der gesamte Kreml frei zugänglich?

Nein. Zugänge, Tickets, Sicherheitskontrollen und mögliche Sperrungen unterscheiden sich nach Bereich und Termin. Aktuelle Angaben des Museums haben Vorrang.

Seit wann gehört der Kreml zum UNESCO-Welterbe?

Der Moskauer Kreml und der Rote Platz wurden 1990 in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen. Der Welterbestatus ist eine historische Einordnung und keine aktuelle Besuchszusage.

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