Gesundheitstourismus in Bulgarien immer populärer
Gesundheitstourismus in Bulgarien immer populärer
Immer mehr Touristen aus ganz Europa entdecken den Gesundheitstourismus in Bulgarien für sich. Damit folgt Bulgarien einem weltweit zu beobachtenden Trend, demzufolge sich der Gesundheitstourismus rund um den Globus immer beliebter wird. Als Gesundheitstouristen werden Urlauber bezeichnet, die eine gewöhnliche Reise mit einer medizinischen Dienstleistung in der betreffenden Destination verbinden. Gerade Bulgarien bietet in diesem Zusammenhang hervorragende Möglichkeiten.
Das medizinische Angebot in Bulgarien reicht von fachärztlichen Dienstleistungen über Routineeingriffe bis hin zur Schönheitschirurgie. Zu den renommiertestes Kliniken in Bulgarien gehören das Universitäts-Krankenhaus St. Ekaterina und das Krankenhaus für Aktivtherapie St. Sofia, die sich jeweils in der Landeshauptstadt Sofia befinden. Während sich das St. Ekaterina bei der Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen einen Namen gemacht hat, werden im St. Sofia hauptsächlich künstliche Befruchtungen durchgeführt. Der sehr hohe medizinische Standard in den beiden Krankenhäusern wird unter anderem durch die Auszeichnung des St. Ekaterina mit dem “Preis für europäische Qualität“ untermauert, der von der Europäischen Business Conferenz Oxford vergeben wird. Im St. Sofia praktizieren ausschließlich von dänischen Spezialisten ausgebildete Gynäkologen und Hebammen, so dass einer medizinischen Versorgung auf Top-Niveau auch dort nichts im Wege steht.
Alexander Kirkow, Webmaster einer Internetseite über den Gesundheitstourismus in Bulgarien, nennt neben dem inzwischen sehr hohen Qualitätsstandard vor allem die günstigen Preise für die medizinische Versorgung in Bulgarien als Hauptgrund für das Interesse der ausländischen Touristen. Die Mehrheit der Gesundheitstouristen komme aus den Nachbarländern Türkei, Mazedonien und Griechenland nach Bulgarien, im Sommer seien aber auch Patienten aus Spanien, Deutschland, England und anderen Ländern Europas in Bulgarien zu Gast, so Kirkow.
Datum: 12.01.2009