Autofahrer in Osteuropa müssen Vignetten wechseln
Autofahrer in Osteuropa müssen Vignetten wechseln
Der 1. Februar ist für alle Autofahrer ein wichtiger Stichtag, die mehr oder weniger regelmäßig auf Autobahnen in den osteuropäischen Ländern unterwegs sind, in denen eine Vignettenpflicht besteht. Davon sind in Osteuropa die Autobahnen in Ungarn, Tschechien und der Slowakei betroffen, außerdem noch die Alpenstaaten Österreich und Schweiz, die auf der Fahrt von oder nach Osteuropa unter Umständen ebenfalls passiert werden können.
Die Automobilclubs in Tschechien, der Slowakei und Ungarn weisen in diesen Tagen bei fast jeder sich bietenden Gelegenheit darauf hin, dass mit dem Januar auch die Gütigkeit der für das Jahr 2008 ausgestellten Vignetten unweigerlich zu Ende geht. Ab dem 1. Februar werden ausschließlich Vignetten für das gesamte Jahr 2009 oder zeitlich begrenzte Vignetten akzeptiert, die den Februar einschließen. Neben den Jahresvignetten können Autofahrer in Tschechien, Ungarn und der Slowakei auch Vignetten erwerben, die nur einige Tage, Wochen oder Monate gültig sind und dementsprechend weniger kosten.
Bei Verstößen gegen die Vignettenpflicht verstehen die Behörden in Osteuropa hingegen nur wenig Spaß. Eine abgelaufene Vignette wird dabei ähnlich behandelt wie eine überhaupt nicht vorhandene Vignette und mit saftigen Bußgeldern geahndet. Grundsätzlich gilt die Vignettenpflicht in Tschechien, Ungarn und der Slowakei für alle Kraftfahrzeuge, also nicht nur für Pkws und Lkws, sondern auch für Motorräder.
Als Alternativen zur Anreise in die osteuropäischen Ferienorte etablieren sich mehr und mehr die so genannten Billigflieger bzw. low Cost Airlines. Für manche Regionen ist die Anreise damit bereits heute günstiger als mit dem privaten PKW.
Datum: 27.01.2009