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Kamaris: Kirchen, Kapellen und archäologische Spuren

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Kamaris verbindet sakrale Bauwerke mit archäologischen Spuren aus verschiedenen Epochen. Zum historischen Bestand gehören Kirchen, Kapellen, Chatschkare, ein Friedhof, Festungen, ein Gräberfeld und eine Siedlung.

Kultur und Geschichte

Im Dorf steht die Kirche Surb Hovhannes aus dem Jahr 1832. Zu ihr gehört ein Glockenturm aus dem 19. Jahrhundert. In das Gotteshaus sind mehrere Chatschkare aus dem 17. Jahrhundert eingelassen, darunter auch beschriftete Exemplare. Am Dorfrand liegt die Ruine der Kapelle Tukh Manuk. Dort befindet sich ein Chatschkar aus dem 16. bis 17. Jahrhundert. Kirche, Glockenturm, eingelassene Chatschkare und die Kapellenruine verbinden sich so zu einem räumlich gegliederten historischen Bestand.

Auf der südwestlichen Seite von Kamaris liegen ein Friedhof aus dem 12. bis 20. Jahrhundert, die Kapelle Surb Astvatsatsin aus dem Jahr 1258, mehrere Chatschkare aus dem 10. bis 17. Jahrhundert und die Kamarakuyt-Kapelle aus dem 19. Jahrhundert. Die lange Zeitspanne des Friedhofs reicht dabei über mehrere Jahrhunderte. Die Kapellen und Chatschkare ergänzen diesen Bereich um sakrale Bauwerke und steinerne Zeugnisse aus unterschiedlichen Zeiten.

Archäologische Zeugnisse

Auch außerhalb des Dorfes sind mehrere archäologische Orte mit Kamaris verbunden. Die mittelalterliche Festung Kuze liegt etwa 6 km südöstlich. Südwestlich des Dorfes befindet sich am Standort Kyalafa eine Festung mit einem Gräberfeld aus dem 3. bis 1. Jahrtausend v. Chr. Auf der Südseite von Kamaris liegt außerdem eine Siedlung aus dem 3. bis 2. Die drei Fundorte unterscheiden sich durch ihre Lage und durch die archäologischen Formen Festung, Gräberfeld und Siedlung.

Für die zeitliche Einordnung sind bei den archäologischen Stätten große Spannen angegeben: Das Gräberfeld und die Festung von Kyalafa reichen vom 3. bis zum 1. Chr., während die Siedlung aus dem 3. bis zum 2. stammt. Kuze steht dagegen für eine mittelalterliche Festung. Bei historischen Anlagen und Kapellen können aktuelle Öffnungszeiten oder Hinweise vor der Reise geprüft werden, sofern eine Besichtigung vorgesehen ist.

Im nahen Umfeld

Zum nahen Umfeld von Kamaris gehören Andzav, Arts’akhyan Paterazmum Zohvats Azatamartikneri, Hovhannes Surb, Chgnavori und Yerkrord Ashkharhamartum Zohvatsneri. Jeder dieser Ortsbezüge wird als eigenständiger Ort im näheren Umfeld des Dorfes geführt. Damit umfasst dieses Umfeld sowohl kurze Ortsnamen wie Andzav und Chgnavori als auch längere Bezeichnungen wie Arts’akhyan Paterazmum Zohvats Azatamartikneri und Yerkrord Ashkharhamartum Zohvatsneri.

Umliegendes Gebiet

Zum umliegenden Gebiet von Kamaris zählen Razvaliny Mangyuz, Ogyats’ Dzori und Arji Bun. Diese drei Ortsbezüge gehören nicht zum nahen Umfeld, sondern werden als umliegendes Gebiet eingeordnet. Die räumliche Gliederung trennt damit die fünf Orte im näheren Umfeld von den drei weiteren Ortsbezügen im umliegenden Gebiet.

Weitere Orte: Karashamb, Abowjan, Balahovit, Arinj, Dzoraghbyur, Getamej, Garni, Arzni

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kotajk.

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