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Lavassaare: Moorlandschaft, Museumseisenbahn und Geschichte

Unterkünfte in Lavassaare

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lavassaare verbindet die Geschichte des Torfabbaus mit Moorgebieten, einem Museum für Schmalspurbahnen und historischen Erinnerungsorten.

File:Lavassaare Estonia.png File:Lavassaare Estonia.png Foto: Matpaver via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Estnische Museumseisenbahn liegt in der Siedlung Lavassaare im weiteren regionalen Umfeld von Pärnu, zwischen Moorgebieten und etwa 17 km nordwestlich von Pärnu. Im Lavassaare-Moorgebiet liegen Estlands umfangreichste Torfabbaugebiete.

Das Naturschutzgebiet Lavassaare wurde 2016 eingerichtet. Die Estnische Museumseisenbahn ist Estlands einziges Schmalspurbahnmuseum.

Welche Landschaft prägt Lavassaare?

Zu den geschützten Lebensräumen im Naturschutzgebiet Lavassaare gehören Hochmoore, Übergangs- und Schwingmoore, Schnabelriedgesellschaften, artenreiche Niedermoore, alte naturnahe Wälder und alte Laubwälder.

Das Lavassaare-Moorgebiet im weiteren regionalen Umfeld umfasst unter anderem die Moore Maima, Elbu, Nurme, Kaisma und Laisma. Das Lavassaare-Renaturierungsgebiet schließt Restmoor, entwässerten Moorwald und die Umgebung des Lavassaare-Sees im Lavassaare-Moorgebiet ein.

Auch der Militärfriedhof von Lavassaare liegt in einem Torfabbaugebiet. Dort gibt es einen hohen Grundwasserstand und eine für dieses Gelände typische Vegetation.

Was erzählt die Geschichte des Torfabbaus?

Die heutige Siedlung Lavassaare entstand 1919 mit der Gründung der Torfindustrie Lavassaare (Jõõpre). Zur historischen Torfindustriesiedlung gehörten eine Werkstatt, ein Büro, ein Depot, Lagergebäude, Beamtenhäuser und aus Holz errichtete Baracken zur Unterbringung der Arbeiter.

Der alte Torfbahnknotenpunkt von Lavassaare wurde 1922 eingerichtet. 1924 wurde die Eisenbahnstrecke Lavassaare–Pärnu (Pootsi)–Sindi für den Torftransport fertiggestellt.

Lavassaare wuchs während der Blütezeit des Torfabbaus zu einer Siedlung mit etwa 450 Einwohnern.

Auch die Geschichte des Gefangenenlagers Lavassaare gehört zum regionalen Erinnerungsraum. Im nahe gelegenen Vana-Lavassaare, zwei Kilometer nordwestlich der neuen Siedlung, befand sich von 1941 bis 1947 das Gefangenenlager Lavassaare. Am Standort der abgerissenen Baracken befindet sich in Ülejõe tänav 6 ein behauener Findling mit einer Inschrift, die an das ehemalige Lager erinnert.

Was bietet die Estnische Museumseisenbahn?

Die Innenausstellung der Estnischen Museumseisenbahn zeigt mehr als 700 historische Fotografien, Gegenstände und Dokumente zur Geschichte der Schmalspurbahnen in Estland.

Zwischen Juni und September verkehrt der Museumszug regelmäßig auf einer 2 km langen Strecke zwischen dem Museum in Müramaa und dem Dorf Lavassaare. Eine Fahrt dauert etwa 25 Minuten. Besucher können dabei zwischen einem Dampfzug, einem Dieselzug und einem Picknickzug wählen.

Welche praktischen Punkte sollten Sie einplanen?

Baden und Angeln sind am Lavassaare-See als kleinräumige Freizeitaktivitäten erlaubt. Der etwa 3,5 km lange Weg zum See ist sumpfig und in schlechtem Zustand.

Vom Parkplatz aus ist der Militärfriedhof von Lavassaare nur zu Fuß über einen etwa 250 m langen Weg erreichbar. Der Weg ist teilweise befestigt und mit Holzbohlen gesichert.

Weitere Ortsseiten

Lavassaare, Sauga, Võiste, Tõstamaa, Häädemeeste, Are, Tahkuranna und Kuiaru.

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FAQ

Ist der Lavassaare-See öffentlich zugänglich?

Der Lavassaare-See ist ein öffentliches Gewässer.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pärnu.

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