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Perdaku – Setomaa-Route und historische Töpfereigeschichte

Unterkünfte in Perdaku

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für die Wahl von Perdaku als Reiseziel sind drei Perspektiven besonders relevant: die Regionalbuslinie 87A, die historische Töpferei von Perdagu nahe Saatse und die Seto-Külävüü-Route durch Setomaa. Die Ortsgeschichte verbindet dabei Handwerk, Siedlungsspuren und Einträge des Kulturerbes. Bei der Suche nach einer Unterkunft können Sie Perdaku deshalb vor allem danach einordnen, ob Sie kulturhistorische Themen mit einer regionalen Route verbinden möchten.

Kurzfakten zu Perdaku

  • Auf dem Rundkurs Värska–Saatse–Perdaku–Saatse–Värska verkehrt die Regionalbuslinie 87A.

Welche Route lässt sich mit Perdaku verbinden?

Die Seto-Külävüü-Route gibt einen größeren regionalen Rahmen vor. Ihre knapp 100 Kilometer führen zwischen Võõpsu und Luhamaa durch Dörfer, heilige Stätten und weitere Sehenswürdigkeiten von Setomaa. Für die Reiseplanung ist dabei wichtig, die regionale Route und die örtlichen Spuren von Perdaku beziehungsweise Perdagu nicht zu einer einzigen Sehenswürdigkeit zusammenzufassen: Die Route beschreibt einen breiteren Verlauf, während die Keramik- und Siedlungsgeschichte einen eigenen Schwerpunkt bildet.

Weitere Reiseziele können Sie ergänzend über Õrsava, Kolodavitsa, Nedsaja und Värska vergleichen.

Was erzählt die Töpfereigeschichte von Perdagu?

Im früheren Perdagu küla nahe Saatse gab es sieben Töpfereien. Früher wurden dort hauptsächlich aus örtlichem Ton Tongefäße hergestellt. Früher wurden grün glasierte Tongefäße aus Perdagu hauptsächlich auf Jahrmärkten und über umherziehende Töpferhändler verkauft, die sogenannten „potisetod“.

An der Siedlungs- und Schmiedestätte Perdagu wurden mittelalterliche und frühneuzeitliche scheibengedrehte Keramikstücke gefunden. Die Funde stammen damit aus zwei historischen Zeitabschnitten. Ebenfalls wurde dort Schmiedeschlacke gefunden.

Welche Kulturerbespuren sind in Perdaku verzeichnet?

In Perdaku küla führt das Kulturerbeverzeichnis unter dem Code 934:LLA:001 Flachsröstgruben. Die im Gelände erhaltenen Spuren erlauben jedoch keine eindeutige Bestimmung des Typs. Unter dem Code 934:REE:001 sind außerdem die Rehe der Höfe Pulli und Pliini verzeichnet; auch hier erlauben die erhaltenen Spuren keine eindeutige Bestimmung des Typs.

Ein weiterer Eintrag in Perdaku küla trägt den Code 934:TOA:008 und gehört zur Kategorie „Tõrvaahi“. Auch bei diesem Objekt erlauben die im Gelände erhaltenen Spuren keine eindeutige Bestimmung des Typs. Für Besucher mit Interesse an Kulturgeschichte ist diese Einschränkung wesentlich: Die Bezeichnungen der Einträge sollten nicht als sichere Aussage darüber verstanden werden, welche konkrete Form heute vor Ort eindeutig erkennbar ist.

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FAQ

Welche Zeitangabe gilt für die Töpfereifakten?

Die Angaben zur Herstellung und zum Verkauf der Tongefäße beziehen sich ausdrücklich auf früher. Sie beschreiben die historische Töpfereitradition.

Wie viele Töpfereien gab es früher in Perdagu küla?

Im früheren Perdagu küla gab es sieben Töpfereien.

Was bedeutet „scheibengedrehte Keramik“?

„Scheibengedreht“ bezeichnet Gefäße, die auf einer Töpferscheibe geformt wurden.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Värska.

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