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More – Kultur, Gedenkorte und Natur

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More verbindet historische Erinnerungsorte, ein Museum, eine Fahrradtour und ein Wildgehege mit Rothirschen.

Kurzfakten zu More

More verbindet eine ausgeprägte Erinnerungskultur mit Naturerlebnissen und einer ausgeschilderten Fahrradtour.

Zu den prägenden Zielen gehören das Mores kauju muzejs mit Innen- und Freiluftausstellung, der Mores kauju piemiņas parks, mehrere Militärfriedhöfe und der Safari parks More.

Das Mores kauju muzejs eignet sich als zentraler Einstieg in die Geschichte der Schlachten von More. Die Innenausstellung widmet sich den Schlachten von More im Zweiten Weltkrieg sowie Haushalts- und Handwerksgegenständen des 19. und 20. Jahrhunderts. Im Außenbereich steht als bemerkenswertestes Ausstellungsstück ein T-34-Panzer der Sowjetarmee. Außerdem gehören ein deutscher oberirdischer Bunker und verschiedene auf dem Schlachtfeld gefundene Gegenstände zur Freiluftausstellung.

Der Mores kauju piemiņas parks wurde im Zentrum von More an einem ehemaligen Schlachtort angelegt. Eine in Granit eingravierte Gedenktafel trägt die Namen von 186 Soldaten, die in den Schlachten von More gefallen oder vermisst sind. Damit setzt der Park einen anderen Schwerpunkt als die Museumsausstellung: Im Vordergrund steht hier das Gedenken an die Betroffenen.

Zu den weiteren historischen Stationen zählen der Friedhof Latviešu leģionāru brāļu kapi bei der Eiche Roznēnu ozols an der Straße Sigulda–More im Mores pagasts und der Militärfriedhof der Roten Armee in More. Der Friedhof Latviešu leģionāru brāļu kapi erinnert an 117 Soldaten, die in den Schlachten von More vom 25. September bis 6. Oktober 1944 gefallen sind. Der Militärfriedhof der Roten Armee in More ist die letzte Ruhestätte für etwa 2.000 Soldaten, die während der Schlacht von More gefallen sind. Er wurde 1974 landschaftlich gestaltet und erhielt ein Denkmal des Bildhauers B. Grīsle.

Wie lässt sich Natur in die Ortswahl einbeziehen?

Der Safari parks More setzt einen deutlichen Kontrast zu den historischen Ausstellungen und Friedhöfen. Das 170 Hektar große Gehegegebiet ist auf Rothirsche, Damhirsche und weiße Rothirsche ausgerichtet. Dort werden etwa 500 Rothirsche, Damhirsche und weiße Rothirsche gehalten.

Welche Route passt für einen aktiven Besuch?

Die Fahrradtour „Viena diena Mores apkaimē“ verbindet vier Stationen: das Zentrum von More, den Mores kauju piemiņas parks, das Mores kauju muzejs und den Safari parks More. Damit folgt die Tour einer thematischen Abfolge von Ortszentrum, Erinnerungskultur, Museum und Naturerlebnis. Wenn Sie More mit weiteren Reisezielen vergleichen möchten, können Sie auch Allaži und Sigulda ansehen.

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FAQ

Ist für den Safari parks More eine Anmeldung erforderlich?

Ja. Für einen Besuch im Safari parks More ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Welche Busverbindung gibt es nach More?

Es gibt eine Busverbindung Sigulda–More–Sigulda. Die Fahrzeiten sollten vorab geprüft werden.

Wann findet die Gedenkveranstaltung im Mores pagasts statt?

Im Mores pagasts findet jedes Jahr am letzten Samstag im September eine Gedenkveranstaltung für die gefallenen Soldaten statt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Siguldas Novads.

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