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Sigulda entdecken

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Sigulda verbindet das Gauja-Tal mit markanten Naturorten, historischen Anlagen und unterschiedlichen Möglichkeiten, die Landschaft zu erleben. Für Ihre Reiseplanung stehen dabei sowohl ruhige Wege und kulturelle Besichtigungen als auch Seilbahn-, Rad- und Abenteuerangebote zur Auswahl.

Kurzfakten zu Sigulda

An den Wänden der Gūtmaņala sind die ältesten Inschriften aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Der Paradīzes kalns ist vom Zentrum Siguldas aus in etwa 30 Minuten zu Fuß erreichbar; der Zugang führt über ebene Naturpfade.

Sigulda besitzt außerdem mehrere historisch und kulturell unterschiedliche Anlaufpunkte: Die steinerne Burg des Schwertbrüderordens entstand ab 1207, während mit der steinernen Burg von Turaida 1214 an der Stelle einer zuvor bestehenden und in Kämpfen niedergebrannten Holzburg des livländischen Anführers Kaupo begonnen wurde.

Welche Landschaften und Wege prägen den Ort?

Ein Spazierweg verbindet das Gauja-Tal mit der Šveices iela bei der Siguldaer Kunstschule „Baltais flīģelis“. Eine weitere konkrete Wegoption führt zum Paradīzes kalns. Von dort wird die Landschaft durch das Gauja-Tal und die 80 Meter tiefer liegende Gauja geprägt. Der Ort trägt auch den Namen Gleznotājkalns, weil J. Feders, J. Rozentāls und V. Purvītis seine Landschaft malten.

Rund um die Gūtmaņala eignen sich die Wege für entspannte Spaziergänge sowie zur Beobachtung von Pflanzen und möglicherweise auch Tieren im Gauja-Nationalpark.

Welche aktiven Erlebnisse gibt es?

In den wärmeren Monaten bietet die Bob- und Rodelbahn „Sigulda“ Fahrten mit dem Sommerbob; im Winter gehören Vučko, Skeletonbob und Eisrafting zum Angebot.

Die Sigulda-Seilbahn überquert das Gauja-Tal und eröffnet Ausblicke mehrere Kilometer weit in die Landschaft. Im Tarzāns-Abenteuerpark umfasst der Hochseil-Hindernispark 11 Parcours und mehr als 140 in Bäumen angeordnete Hindernisse in bis zu 20 Metern Höhe. Die Route Sigulda–Murjāņi–Sigulda misst 30,2 Kilometer.

Welche Kulturorte lohnen eine genauere Einordnung?

Das 42 Hektar große Turaida-Museumsreservat umfasst archäologische, architektonische, historische und kunsthistorische Denkmäler. Die Denkmäler stehen mit Ereignissen aus mehr als tausend Jahren in Verbindung, die im 11. Jahrhundert beginnen.

Die Siguldas Jaunā pils wurde zwischen 1878 und 1881 als Sommerresidenz der Familie Kropotkin erbaut. Sie ist ein staatlich bedeutendes Baudenkmal. Ihr nationalromantisches Interieur ist bis heute erhalten und wurde von 2017 bis 2021 restauriert. Besichtigt werden können dort das Interieur und moderne Ausstellungen; außerdem finden vielfältige Kulturveranstaltungen statt.

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FAQ

Welche Maße hat die Gūtmaņala?

Die Gūtmaņala ist 18,8 Meter lang, 12 Meter breit und bis zu 10 Meter hoch.

Wie erreicht man den Paradīzes kalns zu Fuß?

Der Fußweg führt über ebene Naturpfade.

Welche Angebotsformen gibt es an der Bob- und Rodelbahn „Sigulda“?

Im Sommer ist der Sommerbob die Variante für die wärmeren Monate; im Winter gibt es andere Fahrangebote.

Welche Orte nennt die Fahrradroute?

Sie führt von Sigulda über Murjāņi zurück nach Sigulda.

Was gehört zum Turaida-Museumsreservat?

Die Burg ist nur ein Teil des Reservats; dazu gehören auch weitere Denkmäler.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Siguldas Novads.

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