Lubaczów: Kulturerbe und Park entdecken
Unterkünfte in Lubaczów
In Lubaczów reichen die kulturellen Themen von Kirchen und historischen Anlagen bis zu Museum und Erinnerungsorten. Der Park des Zespół Zamkowo-Parkowy ergänzt das Bild um Alleen, Wasserflächen und alten Baumbestand.
Kurzfakten zu Lubaczów
- Lubaczów bestand mindestens seit dem Ende des 9. Jahrhunderts als mittelalterlicher Burgort.
- Das Muzeum Kresów verfügt über drei Säle für Dauerausstellungen, zwei für Wechselausstellungen und eine Bibliothek mit wissenschaftlichem Bestand.
- Der Park des Zespół Zamkowo-Parkowy dient der Erholung und Freizeitgestaltung.
Welche Bauwerke erzählen von der Geschichte Lubaczóws?
Die griechisch-katholische St.-Nikolaus-Kirche wurde 1883 nach einem Entwurf des ukrainischen Architekten Wasyl Nahirny an der Stelle einer älteren Holzkirche errichtet. Ihr Grundriss hat die Form eines lateinischen Kreuzes: Über der Kreuzung von Langhaus und Querschiff liegt eine Kuppel, das Presbyterium schließt dreiseitig. Der gemauerte Glockenturm wurde 1843 errichtet und 1862 umgebaut.
Auch andere Gebäude geben konkrete Einblicke in die Baugeschichte. Der Kirchenkomplex an der Grunwaldzka-Straße besteht aus einer Kirche und einem Glockenturm; er wurde 1988 unter der Nummer A-316 in das Denkmalregister der Woiwodschaft Podkarpackie eingetragen. Das Rathaus steht an der westlichen Häuserfront des Marktplatzes. Der verputzte, eingeschossige Ziegelbau mit Satteldach wurde 2011 unter der Nummer A-568 registriert.
Der gemauerte Speicher an der Sobieskiego-Straße stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der dreigeschossige klassizistische Bau auf einem Sockel wurde 1984 unter der Nummer A-708 eingetragen. Zum Eisenbahnkomplex an der Kolejowa-Straße gehören das Bahnhofsgebäude und ein Wasserturm; die Eintragung ins Denkmalregister erfolgte 1990 unter der Nummer A-359. Auf dem Burghügel finden sich Siedlungsspuren aus der Zeit vor der gemauerten Burgphase sowie Überreste einer Hofanlage, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf Initiative von Graf Pawłowski errichtet wurde.
Welche Geschichten bewahren Museum und Friedhöfe?
Die Dauerausstellungen des Muzeum Kresów behandeln die Geschichte Lubaczóws und seiner Region, die materielle Kultur der Dörfer von Lubaczów sowie die Geschichte der Kresy, der ehemaligen östlichen Gebiete der Republik Polen. Für Wechselausstellungen gibt es zwei weitere Säle; hinzu kommt eine Bibliothek mit wissenschaftlichem Bestand. Prüfen Sie für Termine und mögliche Schließungen die aktuellen Besucherinformationen des Museums.
Der Soldatenfriedhof an der Cicha-Straße liegt auf einer leichten Anhöhe und ist regelmäßig rechteckig angelegt. Eine breite Hauptallee teilt ihn in zwei Hauptbereiche, ein Metallgitterzaun umgibt die Anlage. Im westlichen Teil befinden sich zehn Gemeinschaftsgräber für Soldaten verschiedener Nationalitäten, die im Ersten Weltkrieg fielen, sowie für Menschen, die im örtlichen Lazarett starben. Im nördlichen Teil erinnern Gedenkgräber an polnische Soldaten unter dem Kommando von Józef Kustroń, die 1939 fielen, und an im Kampf gegen die UPA gefallene Soldaten der Sowjetarmee. Dort steht auch ein Denkmal für Flieger der 31. Aufklärungsstaffel der Armee „Karpaty“.
Der epidemische Teil des Friedhofs an der Cicha-Straße hat eine eigene Geschichte: Mehrere Dutzend steinerne Grabmale erinnern an Choleraverstorbene; die meisten stammen aus den Jahren 1916 bis 1918. Dort stehen auch mehrere steinerne Cholera-Grabmale und ein altes Steinkreuz, das an der Wende vom 17. zum 18. Jahrhundert datiert. Es wurde von einem nicht mehr erhaltenen Grabhügel an der Orzeszkowa-Straße hierher versetzt. Auf dem jüdischen Friedhof Lubaczóws befinden sich etwa 150 steinerne Mazewot. Die ältesten stammen aus dem ersten Viertel des 17. Jahrhunderts; einige der reich verzierten Steine zeigen Spuren von Polychromie.
Welche Landschaften und Routen prägen das Reisegebiet?
Im Park des Zespół Zamkowo-Parkowy gehören Alleen und Wege ebenso zum Landschaftsbild wie Wasserläufe und Teiche. Zum alten Baumbestand zählen Schwarzerlen und einzelne als Naturdenkmale geschützte Winterlinden. Im Park gibt es außerdem einen Spielplatz und ein Fitnessgerät im Freien.
Im übergeordneten Reisegebiet liegt das Naturschutzgebiet „Nad Tanwią“. Es wurde 1958 eingerichtet und umfasst etwa 41 Hektar. Geschützt werden Abschnitte der Täler von Jeleń und Tanew mit kleinen Wasserfällen. Am Tanew-Bogen bei Rebizanty liegen auf einer Strecke von 400 Metern 24 als „szumy“ bezeichnete Schwellen. Die 189 Kilometer lange Trasa VI Lubaczowska beginnt bei Kilometer 0 im Zentrum von Lubaczów und führt über das Tarnogród-Plateau, größtenteils durch den Południoworoztoczański Park Krajobrazowy.
Weitere Reiseziele entdecken: Świdnica, Milkow, Gmina Lubaczów, Narol und Basznia Dolna. Außerdem: Stalowa Wola, Kolbuszowa und Łańcut.
FAQ
Welche Themen behandelt das Muzeum Kresów?
Die Dauerausstellungen befassen sich mit der Geschichte Lubaczóws und seiner Region, der materiellen Kultur der Dörfer von Lubaczów und der Geschichte der Kresy.
Wie ist die St.-Nikolaus-Kirche aufgebaut?
Die griechisch-katholische Kirche hat einen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes, ein dreiseitig geschlossenes Presbyterium und eine Kuppel über der Kreuzung von Langhaus und Querschiff.
Wo beginnt die Trasa VI Lubaczowska?
Die 189 Kilometer lange Route beginnt bei Kilometer 0 im Zentrum von Lubaczów und führt über das Tarnogród-Plateau, größtenteils durch den Południoworoztoczański Park Krajobrazowy.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Karpatenvorland.