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Grywałd: Gotische Holzkirche St. Martin

Unterkünfte in Grywałd

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Grywałd lässt sich kulturell über seine vollständig aus Holz errichtete gotische Pfarrkirche St. Martin einordnen. Sie steht im Ortszentrum und umfasst mehrere datierbare Details. Im näheren Umfeld kommt mit dem Aussichtsturm auf dem Gipfel des Lubań ein anderer Schwerpunkt hinzu: der Blick auf Tatra, Pieninen und Gorce. So stehen Kultur im Ort und Landschaft im Umfeld als zwei unterscheidbare Motive für die Reiseplanung.

File:Kościół św. Marcina w Grywałdzie - DSC07650.jpg File:Kościół św. Marcina w Grywałdzie - DSC07650.jpg Foto: Adams3683 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kurzfakten zu Grywałd

  • Die gotische Pfarrkirche St. Martin ist vollständig aus Holz errichtet und steht im Ortszentrum.
  • Der Kirchturm wurde im 17. Jahrhundert angebaut.
  • Eine Polychromie aus dem Jahr 1618 ist in Chorraum und Kirchenschiff erhalten.
  • In der Kirche befindet sich ein spätgotisches Triptychon aus dem frühen 16. Jahrhundert.
  • Auf dem Gipfel des Lubań steht im näheren Umfeld ein hölzerner Aussichtsturm mit Blick auf Tatra, Pieninen und Gorce.

Was prägt die St.-Martins-Kirche?

Die St.-Martins-Kirche verbindet eine gotische Einordnung mit konsequentem Holzbau: Sie ist vollständig aus Holz errichtet und steht im Zentrum von Grywałd. Der im 17. Jahrhundert angebaute Turm ergänzt den Bau um ein späteres Element. Holzbau und Turm lassen sich als unterschiedliche Merkmale desselben Kirchenbaus einordnen: Das eine beschreibt die Bauweise, das andere einen später hinzugefügten Teil.

Auch im Innenraum gibt es konkrete Einzelheiten. Polychromie bedeutet mehrfarbige Ausmalung; erhalten ist sie aus dem Jahr 1618 in Chorraum und Kirchenschiff. Der Chorraum bezeichnet den Bereich beim Altar, das Kirchenschiff den zentralen Längsraum der Kirche. Diese Begriffe helfen, die beiden Bereiche der erhaltenen Ausmalung auseinanderzuhalten.

Wie lassen sich die historischen Details einordnen?

Ein weiteres Kunstwerk ist das spätgotische Triptychon aus dem frühen 16. Jahrhundert. Ein Triptychon ist ein dreiteiliges Bildwerk. Im zeitlichen Vergleich liegt dieses Werk vor der Polychromie von 1618; der Turm wurde im 17. Jahrhundert ergänzt. Damit lassen sich unterschiedliche Merkmale der Kirche auseinanderhalten: das Bildwerk, die Ausmalung an zwei Stellen im Innenraum und ein späterer baulicher Zusatz. Wer sich für Kulturgeschichte interessiert, kann St. Martin nach Kunstwerk, Raumgestaltung und Bauform betrachten.

Welchen Landschaftsbezug gibt es im näheren Umfeld?

Für den Landschaftsbezug führt der Blick aus dem Ortszentrum ins nähere Umfeld. Auf dem Gipfel des Lubań steht ein hölzerner Aussichtsturm; von dort reicht der Blick auf die Tatra, die Pieninen und die Gorce. Der Aussichtspunkt liegt damit außerhalb des Zentrums von Grywałd und ist ein eigener Bezugspunkt. Diese Unterscheidung hilft bei der Themenwahl: St. Martin steht für Holzarchitektur und historische Ausstattung, der Lubań für den Blick auf drei benannte Gebirgslandschaften. Wenn Sie bei der Reiseplanung zuerst Kultur gewichten, ist die Kirche der konkrete Ortsbezug; wenn Landschaft zählt, bietet der Turm ein anderes Motiv.

Weitere Reiseziele entdecken: Maniowy, Maruszyna, Czorsztyn, Ratułów, Zaskale, Zubrzyca Górna, Jablonka und Rokiciny Podhalańskie.

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FAQ

Wo steht die St.-Martins-Kirche?

Die gotische, vollständig aus Holz errichtete Pfarrkirche steht im Zentrum von Grywałd.

Welche datierten Kunstmerkmale gibt es?

Das spätgotische Triptychon stammt aus dem frühen 16. Jahrhundert. Die erhaltene Polychromie in Chorraum und Kirchenschiff ist auf 1618 datiert.

Wo befindet sich der Aussichtsturm?

Der hölzerne Turm steht auf dem Gipfel des Lubań im näheren Umfeld von Grywałd. Von dort sieht man Tatra, Pieninen und Gorce.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nowotarski.