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Małaszewicze entdecken

Unterkünfte in Małaszewicze

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Małaszewicze ist von seiner Eisenbahngeschichte und einem früheren Luftwaffenstützpunkt geprägt.

File:Małaszewicze-19VZLYLI.jpg File:Małaszewicze-19VZLYLI.jpg Foto: Grzegorz W. Tężycki via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Kurzfakten zu Małaszewicze

  • Małaszewicze liegt am Eisenbahnknoten E-20, der Europa und Asien verbindet.
  • Der Ort liegt 1 km südlich der Nationalstraße 2, die als Europastraße E-30 ausgewiesen ist.
  • Der Bau des Luftwaffenstützpunkts begann 1936; der Flugplatz nahm im Frühjahr 1939 offiziell den Betrieb auf.
  • Die gemauerte Pfarrkirche wurde von 1987 bis 1991 erbaut und am 5. Mai 1991 geweiht.

Welche Rolle spielt die Eisenbahn für Małaszewicze?

Der Eisenbahnknoten E-20 und der Güterumschlag geben Małaszewicze ein klares verkehrsgeschichtliches Profil. Hier werden Güter von breitspurigen auf normalspurige Schienenfahrzeuge umgeladen. Das beschreibt die Funktion des Ortes; konkrete Fahrpläne oder Reiseverbindungen sind damit nicht verbunden. Für die Einordnung der Lage ist außerdem wichtig: Małaszewicze liegt 1 km südlich der Nationalstraße 2, die als Europastraße E-30 ausgewiesen ist.

Zum Güterverkehr gehört der international bedeutende „trockene“ Umschlaghafen der PKP. Er wird als einer der größten Europas beschrieben. Zusammen mit dem E-20-Knoten macht dieser Bezug den Güterverkehr zu einem prägenden Thema des Ortes. Wenn Sie sich für Bahn- und Infrastrukturgeschichte interessieren, finden Sie hier einen anderen Schwerpunkt als in einem Reiseziel, dessen Profil vor allem durch Natur- oder Freizeitangebote bestimmt wird.

Was erzählt die Geschichte des Flugplatzes?

Der Bau des Luftwaffenstützpunkts in Małaszewicze begann 1936 auf Initiative des Ministeriums für Militärangelegenheiten. Im Frühjahr 1939 nahm der Flugplatz offiziell den Betrieb auf. Bis zum Sommer desselben Jahres waren dort 14 Hangars, eine Startbahn aus verdichtetem Lehm sowie Nebenanlagen, Kasernen, Verwaltungsgebäude, Garagen, Lagerhäuser, Gleisanschlüsse und ein Schießstand errichtet.

Vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs waren in Małaszewicze PZL-37-„Łoś“-Bomber, LWS4-„Żubr“-Bomber und „Focker“-FVII-Transportflugzeuge stationiert. Die PZL-37 gehörten zum XX. Bombengeschwader, zur 7. Übungsstaffel und zum Luftfahrt-Versorgungsamt. Diese Angaben verorten den Flugplatz in der militärischen Luftfahrtgeschichte der Vorkriegszeit. Er nimmt in der lokalen und landesweiten Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts weiterhin einen wichtigen Platz ein.

Welche kulturellen Orte ergänzen das Bild?

Zur Ortsgeschichte gehört auch die Pfarrkirche in Małaszewicze. Die zeitgenössisch gestaltete, gemauerte Kirche wurde von 1987 bis 1991 auf Betreiben von Pfarrer Jan Grochowski erbaut. Bischof Jan Mazur, Ordinarius der Diözese Siedlce, weihte sie am 5. Mai 1991. Bauzeit und Weihedatum geben der Ortsgeschichte einen jüngeren Bezugspunkt neben der Geschichte des Flugplatzes.

Im näheren Umfeld, an der Warszawska-Straße in Małaszewicze Duże, befindet sich das Kolejowe Muzeum Edukacyjne. Wenn Sie einen Besuch planen, nehmen Sie vorher telefonisch Kontakt mit den Eigentümern auf.

Wie nutzen Sie diese Orientierung für die Unterkunftssuche?

Für die Wahl eines Hotels können Sie zunächst überlegen, ob Sie Małaszewicze vor allem wegen seiner Eisenbahngeschichte oder wegen der Geschichte des Flugplatzes in Betracht ziehen. Die Ortsmerkmale helfen bei dieser thematischen Einordnung; für Ihre konkrete Planung sollten Sie die Adresse einer Unterkunft mit Ihren eigenen Vorhaben abgleichen. So bleibt die Suche nach einem passenden Ausgangspunkt an Ihren Interessen orientiert, statt allein auf einem Ortsnamen zu beruhen.

Weitere Reiseziele entdecken: Rokitno, Mokrany Nowe, Meseritz, Horbów, Solinki, Cieleśnica, Woskrzenice Małe und Janów Podlaski.

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FAQ

Was wurde in Małaszewicze auf die Bahn umgeladen?

Güter werden von breitspurigen auf normalspurige Schienenfahrzeuge umgeladen. Małaszewicze liegt außerdem am Eisenbahnknoten E-20, der Europa und Asien verbindet.

Wann nahm der Flugplatz Małaszewicze den Betrieb auf?

Der Flugplatz nahm im Frühjahr 1939 offiziell den Betrieb auf. Bis zum Sommer 1939 waren dort unter anderem Hangars, eine Startbahn aus verdichtetem Lehm und weitere Anlagen errichtet.

Wo befindet sich das Kolejowe Muzeum Edukacyjne?

Das Museum befindet sich an der Warszawska-Straße in Małaszewicze Duże, im näheren Umfeld des Reiseziels. Nehmen Sie vor einem Besuch telefonisch Kontakt mit den Eigentümern auf.

Wann wurde die Pfarrkirche geweiht?

Bischof Jan Mazur weihte die von 1987 bis 1991 erbaute gemauerte Pfarrkirche am 5. Mai 1991.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bialski.