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Bucium: Basaltsäulen, Schutzgebiete und Kultur

Die Detunata Goală in Bucium ist ein geologisches Naturschutzgebiet mit einer Fläche von 24 ha. Sie besteht aus senkrechten prismatischen Basaltsäulen und Basaltschutthalden am Fuß und erreicht eine Höhe von 1.158 m.

File:Biserica Sfântul Nicolae din Bucium (4).jpg File:Biserica Sfântul Nicolae din Bucium (4).jpg Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Natur

Die Detunata Flocoasă ist ein 1.265 m hohes Naturschutzgebiet, dessen Felsen von Wald bedeckt sind. Sie bietet geschützten Lebensraum für zahlreiche Arten der montanen Flora. Die Narzissenwiese von Negrileasa liegt im Südosten der Gemeinde Bucium und ist ein botanisches Naturschutzgebiet, das für seine im Mai blühenden Narzissen bekannt ist. Unterschiedliche Höhen, bewaldete Felsen und eine klar benannte Blütezeit geben Ihnen verschiedene Anhaltspunkte für den Vergleich naturbezogener Unternehmungen.

Wandern

Der Zugang zur Detunata Goală führt über eine unbefestigte Straße bis zu einer Kreuzung mit einem Gedenkkreuz. Dort kann das Auto abgestellt werden; anschließend folgt ein etwa zehnminütiger Fußweg zum Fuß der Detunata. Der letzte Waldaufstieg vom Fuß der Detunata Goală weist schwierige Abschnitte auf; dafür sind geeignetes Schuhwerk und angemessene Ausrüstung erforderlich. Auf dem Wanderweg 30MN05 ist eine rote Kreuzmarkierung angebracht. Der Anstieg auf diesem Weg führt vom Friedhof in Bucium über mehr als 1 km zum Rastplatz Popasul Fefeleaga. Zufahrt, Gehzeit, Markierung und Anstiegsstrecke liefern getrennte Orientierungspunkte für Ihre Tagesplanung.

Eine örtliche Tradition sieht am ersten Sonntag im Juli einen Ausflug zur Detunata vor, gefolgt von einem Gottesdienst an einem Kreuz zum Gedenken an die Revolutionäre von 1848.

Kultur

Die römische Siedlung von Bucium–Vulcoi-Corabia ist eine archäologische Siedlung aus der römischen Epoche des 2. bis 3. Jahrhunderts n. Chr. In der ethnografischen Ausstellung Bucium-Șasa werden in zwei Räumen die Besonderheiten der örtlichen Bevölkerung präsentiert. Bucium war ein bedeutendes Zentrum der Kürschnerei mit kunstvoll verzierten Pelzmänteln und Westen, der Zimmerei und der Herstellung von Trachten. Im Pfarrhaus von Bucium-Șasa lebte und wirkte der Schriftsteller Ion Agârbiceanu von 1906 bis 1910 als griechisch-katholischer Priester.

Die Kirche „Duminica Tuturor Sfinților“ in Bucium wurde 1821 errichtet und ist ein historisches Denkmal. Sie verbindet traditionelle Architekturelemente mit zeittypischen Einflüssen und besitzt einen schlanken Turm. Im Inneren befinden sich alte Ikonen und fein ornamentierte Details.

Die genannten Orte und Wege unterscheiden sich nach ihrem Schwerpunkt: Geologische Formen und Waldlandschaft stehen historischen Spuren in Siedlung, Ausstellung, Pfarrhaus und Kirche gegenüber. Wer mehrere Themen verbinden möchte, kann Natur, Weg und Kultur getrennt gewichten und die eigene Tagesplanung an den persönlichen Interessen ausrichten.

Für ein Hotel in Bucium können Sie Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen als getrennte Vergleichsmerkmale betrachten. Diese Kriterien lassen sich unabhängig von der persönlichen Gewichtung der Natur-, Wander- und Kulturthemen prüfen und unterstützen eine sachliche Entscheidung über die Übernachtungsform.

Weitere Orte

Brăzești, Câlnic, Alba Iulia, Blaj, Lancrăm, Sălciua de Jos, Pleși, Arieşeni

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alba.

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