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Sălciua de Jos: Höhlen, Wasserfälle und Kultur

Die Peștera Poarta Zmeilor liegt in Sub Piatră, in der Comuna Sălciua, auf etwa 1.150 m Höhe im westlichen Trascău-Gebirge. Der natürliche Bogen Poarta Zmeilor befindet sich 15 m vom Höhleneingang entfernt und entstand durch Erosion, Korrosion und die Auflösung von Kalkgestein.

File:Homestead from Sălciua de Jos, Alba in Village Museum, Bucharest 01.jpg File:Homestead from Sălciua de Jos, Alba in Village Museum, Bucharest 01.jpg Foto: Joe Mabel via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
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Natur

Die Peștera Huda lui Papară verfügt über 2.022 m lange Galerien, die reich mit Stalaktiten und Stalagmiten geschmückt sind. Die Höhle ist als Höhle der Klasse A von außergewöhnlichem Wert eingestuft und repräsentiert das nationale und internationale speläologische Erbe.

Die Cascada Dâlbina im Naturschutzgebiet Vânătările Ponorului stürzt 25 m über eine Kalksteinwand in die Tiefe. Der Aussichtsbalkon Balconul de la Poarta Zmeilor ist eine hölzerne Konstruktion, die an einer Felswand hängt. Von dort bietet sich ein ungefähr 180 Grad weiter Panoramablick.

Wege

Der Zugang zur Peștera Poarta Zmeilor führt von der DN 75 über das Zentrum von Sălciua de Jos, anschließend über die nicht befestigte DC 130 und einen mit einem roten Kreuz markierten und als schwierig geltenden Fußweg.

Der Zugang zu Vânătările Ponorului von Sălciua de Jos führt über die DC 105 durch Sub Piatră in Richtung Valea în Jos oder Valea Poienii. Der mit einem roten Kreuz markierte Weg zum Balconul de la Poarta Zmeilor beginnt im Zentrum von Sălciua de Jos; der Aufstieg kann bis zu drei Stunden dauern.

Der Zugang zur Mănăstirea Sub Piatra führt über die DN 75 in Richtung Sălciua de Jos und anschließend 5 km links nach Sub Piatră. Der Wanderweg 10MN04 ist zwischen der Peștera Poarta Zmeilor und Izvoarele auf dem Bedeleu-Plateau vorübergehend geschlossen.

Die unterschiedlichen Wegarten, die genannte Aufstiegsdauer und der zeitlich begrenzte Status des Wanderwegs liefern konkrete Vergleichspunkte für die Planung von Naturtagen.

Kultur und Geschichte

Die rumänisch-orthodoxe Kirche der Mănăstirea Sub Piatra wurde 1797 errichtet. In der Mănăstirea Sub Piatra werden wertvolle Ikonen aus dem ehemaligen Kloster bewahrt, darunter eine Deisis-Ikone und Ikonen aus dem Jahr 1753.

Das ethnografische Museum Valer Butură wurde am 20. Oktober 2010 eingeweiht und nach dem Ethnografen Valer Butură benannt. Das ethnografische Museum in Sălciua zeigt in zwei Räumen traditionelle Haushaltsgegenstände, darunter einen Webstuhl, ein Bett, Geschirr und Trachten. Es ist in einem Moțe-Haus mit hölzerner Veranda und Strohdach untergebracht.

Der Târgul de la Sălciua wurde ab 1909 mit zwei jährlich stattfindenden Jahrmärkten begründet: dem Târgul Mieilor am 4. April und dem Târgul oilor am 20. Oktober. Vier wiederbelebte Ausgaben des Târgul de la Sălciua umfassten Tierschauen, Folkloreaufführungen, Kunstausstellungen und Präsentationen einheimischer Traditionen.

Weiteres Umfeld

Muntele Mare, Geamăna, Măgura und Muntele Filii sind Berge im weiteren regionalen Umfeld von Sălciua de Jos. Ebenfalls in diesem weiteren regionalen Umfeld liegen die Kirchen Biserica Gârde, Biserica Săcel, Biserica Agriş und Biserica Plaiuri.

Weitere Orte

Weitere Orte: Bucium, Ponor, Vințu de Jos, Mătișești, Gârda De Sus, Albac, Sebeş, Câmpeni

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alba.

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